karrieretipps.deKarriereErfolgsfaktor Empathie: Kann man Mitgefühl lernen?

Erfolgsfaktor Empathie: Kann man Mitgefühl lernen?

Erfolgsfaktor Empathie: Kann man Mitgefühl lernen?
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Inhalt:
  1. Wie wichtig ist die Empathie für die Karriere?
  2. Empathie - kann man es lernen?
  3. Empathischer im Umgang mit den Mitarbeitern sein
    1. Beobachtung
    2. Eigene Gefühl
    3. Interesse zeigen
    4. Nachsicht
    5. Distanz

Es gibt viele Soft Skills, die für die eigene Karriere von Bedeutung sein können. Der soziale Umgang mit den eigenen Kollegen und Mitarbeitern ist in diesem Bereich mit Sicherheit einer der wichtigsten Faktoren. Die richtige Führung innerhalb des Unternehmens wird davon ebenso beeinflusst wie die Möglichkeit konstruktiver Gespräche und die Vertiefung von Beziehungen am Arbeitsplatz. Alles in allem läuft es immer auf die Empathie heraus. Schwächen und Stärken erkennen und den richtigen Zugang zu den Menschen finden, die ebenfalls im Büro sind. Aber Empathie ist nicht jeder Person von Geburt als Fähigkeit mitgegeben worden. Kann man sie erlernen? Und wie wichtig ist sie wirklich?

Wie wichtig ist die Empathie für die Karriere?

Tatsächlich ist der Faktor Empathie für die eigene Karriere nicht zu unterschätzen. Sie ersetzt natürlich nicht Faktoren wie den Fleiß, die Auswahl der richtigen Firma oder fachliche Qualifikationen. Allerdings ist sie wohl eine der wichtigsten Ergänzungen für eben diese Punkte. Viele Menschen versuchen sich ohnehin in ihre Kollegen einzufühlen und ein gutes Gefühl für den Umgang zu entwickeln. Empathie kann dabei helfen, dass man die unterschiedlichen Schwingungen und Stimmungen erkennt und entsprechend darauf reagieren kann. Wer Empathie beherrscht, wird deutlich weniger Probleme mit der Menschenführung haben und sich daher ganz automatisch für Führungspositionen empfehlen und auch von den eigenen Mitarbeitern eher anerkannt werden.

Im Umgang mit der Arbeit ist Empathie noch für weit mehr Bereiche als nur bei der Kommunikation mit den Kollegen wichtig. Empathische Menschen bringen eine ganze Palette an Fähigkeiten mit, die im Alltag einer Firma in der heutigen Zeit wichtig sind. Hier sind nur einige Beispiele dafür, die zeigen, wie ein wenig Empathie dafür sorgen kann, dass man zu einem ganz neuen Rhythmus und Selbstverständnis bei der Arbeit kommt:

  • Die Motivation von Mitarbeitern ist deutlich einfacher, wenn man ihre Gefühlswelt ein wenig versteht und die richtigen Hebel im Umgang mit ihnen findet.
  • Empathischen Menschen fällt es erheblich einfacher Kompromisse für Situationen zu finden. Das hilft bei Verhandlungen aber natürlich auch im Umgang mit Mitarbeitern.
  • Forscher sind der Meinung, dass Empathie einen erheblichen Einfluss auf Vorurteile und Offenheit hat. Wer gut mit den Gefühlen anderer umgehen kann, wird auch einfacher auf neue Umstände reagieren.

Die Vorteile von Empathie im Alltag bei der Arbeit werden also deutlich. Nun ist es wichtig, dass man sich die Frage stellt, wie man selbst ein empathischerer Mensch werden kann. Lassen sich diese Dinge erlernen? Und wenn nicht, worauf kann man achten, um es wenigstens zu versuchen?

Empathie - kann man es lernen?

Die Wissenschaft ist sich nicht ganz sicher, ob Empathie bzw. der Grad der Empathie angeboren und anerzogen ist oder ob man diese im Laufe des Lebens noch verändern kann. Tatsächlich sind viele empathische Menschen bereits in ihrer Kindheit und ihrer Jugend anders, gehen auf andere Weise auf Menschen ein und bewegen sich durch den Alltag. Allerdings ist es gut möglich, dass die Empathie trotzdem nicht einfach so zu erlernen ist. Das bedeutet aber nicht, dass man auf die vielen Vorteile verzichten muss, die mit einer guten Empathie einhergehen. Stattdessen ist es wichtig, dass man die eigenen Fähigkeiten schult, ergänzt und die Möglichkeiten nutzt, die vorhanden sind, um sich diese natürliche Begabung trotzdem anzueignen.

Viele Unternehmen stellen gerade ihren Führungskräften Kurse zur Verfügung, mit denen sie ihre Empathie, ihren generellen Umgang mit Menschen und die Soft Skills im sozialen Bereich schulen können. Diese ersetzen zwar eine grundlegende Fähigkeit der Empathie nicht, geben aber die Werkzeuge mit auf dem Weg, die ähnlich sind und vor allem ähnliche Auswirkungen haben. Klassische Empathie lässt sich also nicht erlernen, wohl aber der richtige Umgang mit Menschen, die Definition von einer guten sozialen Beziehung mit den Mitarbeitern und die Möglichkeiten, die mit guter Motivation und der richtigen Form von Kritik zu tun haben.

Empathischer im Umgang mit den Mitarbeitern sein

Der Schlüssel dafür, dass man erfolgreich im Sinne der Empathie ist, liegt darin, dass man die Fähigkeiten nutzt, die einem guten Empathen ganz automatisch von der Hand gehen. Es gibt viele Techniken und Werkzeuge, die die Arbeit und vor allem den Umgang mit Mitarbeitern einfacher machen. Wer auf die folgenden Punkte achtet, wird mit Sicherheit deutlich besser im Umgang mit den Mitarbeitern sein und sich vielleicht auf diese Weise selbst für eine Führungsrolle in einem Unternehmen empfehlen. Vor allem wird es aber darauf hinauslaufen, dass man mit den Kollegen und Mitarbeitern einen deutlichen besseren Umgang pflegen kann.

Beobachtung

Der Kern der Empathie ist die Beobachtung der eigenen Umgebung und der anderen Menschen. Strömungen, Stimmungen und Veränderungen zu erkennen ist der wohl wichtigste Schlüssel. Erkennt man diese Dinge, entwickelt man auch ein Gefühl dafür, wenn bei einem Kollegen etwas anders ist, als es sein sollte.

Eigene Gefühl

Es ist durchaus hilfreich, wenn man ein wenig auf die eigenen Gefühle in Gesprächen oder in bestimmten Situationen achtet. Dieses Wissen rund um Emotionen macht es einfacher, sich vorzustellen, wie es wohl bei anderen Menschen ankommt.

Interesse zeigen

Ein wichtiger erster Schritt für mehr Empathie liegt darin, sich aktiv für die anderen Menschen zu interessieren. Zu fragen, wie es einer Person geht, mag im ersten Moment mit einer Hemmschwelle verbunden sein. Die sich daraus ergebenden positiven Effekte sind es allerdings wert.

Nachsicht

Gerade in einer Führungsposition ist es wichtig, dass man für die Gefühle und Situationen anderer Menschen Verständnis und Nachsicht aufbringt. Dies ist ein Faktor, der einen Vorgesetzten von einer guten Führungsfigur unterscheidet.

Distanz

So sehr es bei der Empathie auch darum geht, dass man sich in andere Menschen hineinversetzt, so muss Distanz gewahrt werden. Es geht um bessere Motivation. Die Probleme der Mitarbeiter mit nach Hause zu nehmen ist allerdings nicht ratsam.

Ein gutes Maß an Empathie ist also überaus hilfreich für die eigene Karriere und kann den Unterschied machen. Auch wenn sie sich vielleicht nicht erlernen lässt, so gibt es ausreichend Möglichkeiten und Chancen, wie man empathischer mit anderen Menschen umgehen kann. Am Ende geht es auch um den Kontakt mit den Kollegen und Mitarbeitern - das alleine ist Grund, sich ein wenig umfangreicher mit dem Thema zu beschäftigen.



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