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Sie interessieren sich für ein Praktikum? Dann sind Sie hier genau richtig: Sie befinden sich im Bereich Praktikum auf karrieretipps.de. Klicken Sie sich durch das Angebot an Praktika in ganz Deutschland oder Ihrer Region. Egal, ob freiwilliges Praktikum oder Pflichtpraktikum für Ihre Ausbildung, hier finden Sie eine Vielzahl an Angeboten.

Mit einem Praktikum können Sie erste berufliche Erfahrung sammeln und einen Beruf kennenlernen. Ein Praktikum bringt Sie persönlich und beruflich weiter: Sie sammeln wertvolle praktische Erfahrungen. Was bringt ein Praktikum noch?

Vorteile eines Praktikums

  • Durch praktische Erfahrung lernen Sie einen Beruf wirklich kennen.
  • Sie schnuppern Businessluft.
  • Sie haben einen Fuß in der Tür: Mit einem Praktikum knüpfen Sie erste Kontakte in der Berufswelt, die für Sie und Ihrer Karriere wichtig sein können.
  • Nach einem Praktikum wissen Sie, ob der Beruf zu Ihnen passt oder nicht.
  • Sie können Unternehmen von Ihrem Können überzeugen.
  • Praktika machen sich gut in Ihrem Lebenslauf.
  • Schüler können Praktika zur Berufsorientierung nutzen.
  • In einem Praktikum lernen Sie die eigenen Stärken und Schwächen kennen.

Praktikumsarten: Welche Praktika gibt es?

Grundsätzlich können Praktika in zwei Bereiche unterteilt werden:

  • freiwilliges Praktikum
  • Pflichtpraktikum

Bei einem freiwilligen Praktikum möchten Sie aus eigenem Interesse und Wunsch heraus, das Praktikum absolvieren.

Ein Pflichtpraktikum ist vorgeschrieben, etwa von der Abschluss einer Ausbildung. Pflichtpraktika können vor der Ausbildung oder dem Studium, während des Studiums oder der Ausbildung sowie im Anschluss stattfinden.

Wann ist ein Praktikum sinnvoll?

Prinzipiell ist ein Praktikum immer sinnvoll, wenn Sie einen Beruf praktisch kennenlernen möchten. Insbesondere für junge Menschen kann ein Praktikum sehr hilfreich sein, um zu entscheiden, welcher Beruf passend ist. Während der Schulzeit steht in der Regel ein Schnupperpraktikum auf dem Plan, sodass Schüler für mehrere Wochen in einem Betrieb sind, statt die Schulbank zu drücken.

Ein Praktikum macht immer dann Sinn, wenn Sie sich orientieren oder einen Beruf näher kennenlernen möchten. Das kann während der Schulzeit in den Ferien, aber auch vor, während oder nach Ihrer (schulischen) Ausbildung der Fall sein. Studierende müssen häufig auch während des Studiums eine bestimmte Anzahl an Pflichtpraktika absolvieren und für einige Ausbildungen sind praktische Erfahrungen in Form eines Praktikums eine Zulassungsvoraussetzung.

Praktikumsdauer: Wie lange sollte ein Praktikum dauern?

Ein Praktikum sollte mindestens drei Wochen dauern, damit Sie überhaupt etwas lernen. Sie dürfen nicht vergessen, dass Sie auch erst eingearbeitet werden und sich zurecht finden müssen. Dauert ein Praktikum weniger als drei Wochen, wird es schwierig sein, den Arbeitsalltag wirklich kennenzulernen.

Viele Unternehmen bieten für so einen kurzen Zeitraum gar keine Praktika an. Viele Praktikumsgeber bieten Praktika von vier Wochen bis zu drei Monaten an. Sollten Sie über ein längeres Praktikum nachdenken, seien Sie auf der Hut, dass Sie nicht als billige Arbeitskraft ausgenutzt werden. Bei einem freiwilligen Praktikum über drei Monate, haben Sie einen gesetzlichen Anspruch auf Mindestlohn, insofern Sie mindestens 18 Jahre alt sind.

Pflichtpraktika von schulische Institutionen müssen häufig einen bestimmten Umfang an Stunden erfüllen, sodass Sie sich über die explizite Praktikumsdauer vorab informieren müssen. Studierende finden in Ihrer Studierenden- oder Prüfungsordnung Informationen dazu. Müssen Sie ein Praktikum verpflichtend absolvieren, wenden Sie sich zum Umfang und Voraussetzungen immer an den jeweiligen Ansprechpartner.

Werden Praktikanten bezahlt?

Grundsätzlich besteht kein Anspruch auf Bezahlung während eines Praktikums. Viele Unternehmen vergüten die Praktika dennoch.

Seit 2015 gibt es in Deutschland den Mindestlohn, sodass Sie im Prinzip auch als Praktikant bezahlt werden müssen. Doch nicht jedes Praktikum fällt in den Bereich der bezahlten Praktika. Insbesondere kleine Unternehmen können sich bezahlte Praktika oft nicht erlauben, sodass Sie deshalb Praktika für eine Dauer von maximal drei Monaten anbieten. So stehen Sie nicht in der Pflicht den Mindestlohn zu bezahlen.

Mindestlohn im Praktikum

  • Absolvieren Sie ein freiwilliges Praktikum über drei Monate, werden Sie mindestens mit dem Mindestlohn bezahlt.
  • Bei Pflichtpraktika greift der Mindestlohn nicht.
  • Unter 18 Jährige Praktikanten haben keinen Anspruch auf Mindestlohn.

Absolvieren Sie ein freiwilliges Praktikum länger als drei Monate und sind unter 18 Jahren, werden Sie dennoch vergütet. Sie erhalten dann den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn für Auszubildende im ersten Lehrjahr. Der finanzielle Ausgleich kann aber auch in Form einer Sachleistung erfolgen.

Viele Unternehmen bezahlen ihre Praktikanten übrigens auch, obwohl sie gesetzlich nicht verpflichtet sind. Nur, weil eine Praktikumsvergütung für Pflichtpraktika nicht vorgeschrieben ist, bedeutet das nicht zwingend, dass Sie keine Bezahlung erhalten. Die meisten Praktikumsgeber zahlen eine kleine Vergütung, auch für Studenten.

Bei einem Praktikum steht nicht im Vordergrund, das große Geld zu verdienen, sondern wertvolle Berufserfahrung zu sammeln. Lassen Sie sich also nicht abschrecken und absolvieren Sie ein Praktikum, welches Ihnen zusagt, unabhängig davon, ob Sie bezahlt werden oder nicht.

Viel Erfolg bei Ihrer Jobsuche!

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