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Money-Mindset: Warum Ihre Haltung zu Geld über Ihre Karriere entscheidet

Money-Mindset: Warum Ihre Haltung zu Geld über Ihre Karriere entscheidet?
© Natalya Kosarevich | shutterstock.com
Inhalt:
  1. Was ist ein Money-Mindset?
  2. Wie Ihr Mindset Ihre Karriere sabotiert, ohne dass Sie es merken
    1. Zusammenhang zwischen finanzieller Selbstwirksamkeit und beruflicher Aufstiegschance
  3. Welcher Money-Mindset-Typ sind Sie?
    1. Der Vermeider: Angst vor Gehaltsverhandlungen
    2. Der Kontrolleur: Sicherheit als Karrierebremse
    3. Der Investierende Optimist: Risiko als Chance
    4. Die Bedeutung des Money-Mindsets für Ihre Karriere
  4. Mindset-Shift: Wie man den inneren Kurs neu ausrichtet
    1. Reframing von Geld: Vom Angstmacher zum Werkzeug
    2. Umgang mit Geld: Journaling, Money-Dates und mehr
  5. Geld und Karriere: Boost statt Blockade
  6. Was würden Sie verdienen, wenn Sie an sich glaubten?

Was Geld mit Karriereschwung (oder -stillstand) zu tun hat. Zwei Menschen, beide haben die gleiche Ausbildung, die gleichen Qualifikationen. Doch während der eine regelmäßig Gehaltserhöhungen verhandelt, kluge Investitionsentscheidungen trifft und sich schnell weiterentwickelt, bleibt der andere in seiner Karriere stecken. Beide scheinen auf dem gleichen Level zu starten – und doch gibt es einen entscheidenden Unterschied, der über den beruflichen Erfolg entscheidet: der Blick auf Geld.

Es ist eine scheinbar simple Erkenntnis, die jedoch oft übersehen wird: Der Unterschied zwischen Erfolg und Stillstand liegt nicht nur im Können, sondern vor allem im Denken. Genauer gesagt, im Money-Mindset. Die Art und Weise, wie wir über Geld denken, wie wir uns selbst und unsere Finanzen wahrnehmen, beeinflusst unser berufliches Vorankommen maßgeblich.

Vielleicht ist es an der Zeit, unsere Beziehung zu Geld kritisch zu hinterfragen. Haben wir alte Glaubenssätze verinnerlicht, die uns eher zurückhalten als voranbringen? Denken wir, dass Geld etwas ist, das uns entweder zufällig zuteilwird oder das uns „nicht zusteht“? Oder haben wir vielleicht nie gelernt, mit unserem Mindset das volle Potenzial auszuschöpfen? In diesem Artikel werden wir genau diesem Thema auf den Grund gehen und herausfinden, wie unser Gelddenken uns blockieren – oder beflügeln kann.

Was ist ein Money-Mindset?

Das Thema Geld ist weit mehr als nur eine Frage von Einkommenshöhe und Ausgabeverhalten. Es geht viel tiefer – um die Art und Weise, wie wir über Geld denken, fühlen und es in unser Leben integrieren. Dieses Denken, dieses innere Konstrukt aus Glaubenssätzen und emotionalen Reaktionen, nennen wir das Money-Mindset.

Psychologische Grundlagen des Money-Mindsets

Ein Money-Mindset ist nicht einfach nur die Einstellung, ein Sparfuchs oder ein „Big Spender“ zu sein. Es geht vielmehr um die mentalen und emotionalen Überzeugungen, die wir im Laufe unseres Lebens über Geld entwickelt haben. Diese Überzeugungen können sich aus vielen Quellen speisen: aus unserer Kindheit, aus der Kultur, in der wir aufgewachsen sind, und aus den Erfahrungen, die wir im Laufe des Lebens gemacht haben. Oft sind uns diese Prägungen nicht bewusst, aber sie steuern unsere Entscheidungen und Verhaltensweisen – und sie haben einen enormen Einfluss darauf, wie wir Karriere machen und ob wir unsere finanziellen Ziele überhaupt erreichen.

Wie unsere Kindheit und Kultur unser Geldverhalten beeinflussen

Ein psychologischer Blick auf dieses Thema zeigt, wie tief diese Überzeugungen verankert sind. Wie viele von uns haben als Kinder gehört: „Geld wächst nicht auf Bäumen“ oder „Geld ist der Wurzel allen Übels“? Solche Aussagen hinterlassen Spuren, oft in Form von negativen Glaubenssätzen, die unsere finanzielle Beziehung prägen. Diese können so tief sitzen, dass sie unbewusst unsere Entscheidungen beeinflussen.

  • „Ich bin einfach nicht gut mit Geld.“ Dieser Glaubenssatz kann dazu führen, dass wir nie eine fundierte Finanzentscheidung treffen und finanzielle Chancen nicht ergreifen.
  • „Geld verdirbt den Charakter.“ Dieser Glaubenssatz kann uns davon abhalten, Karrierechancen zu ergreifen oder Gehaltsverhandlungen zu führen, aus Angst, von anderen negativ beurteilt zu werden.
  • „Ich muss hart arbeiten, um Geld zu verdienen.“ Dieser Satz impliziert, dass Erfolg nur durch unaufhörliche Anstrengung und Mühe erreichbar ist. Solche Überzeugungen können zu einem stagnierenden Mindset führen, das uns davon abhält, smarter zu arbeiten und das Potential für passives Einkommen oder smartere Investitionen zu erkennen.

Wie Ihr Mindset Ihre Karriere sabotiert, ohne dass Sie es merken

Viele Menschen sind sich nicht bewusst, wie sehr ihre Glaubenssätze über Geld ihre Karriere in eine Richtung lenken, die sie gar nicht beabsichtigen. Ein limitierendes Money-Mindset kann dazu führen, dass wir Chancen nicht ergreifen, uns selbst nicht den Wert zuschreiben, den wir verdienen, oder uns in einer Komfortzone der finanziellen Sicherheit gefangen halten.

Ein Beispiel: Wenn Sie glauben, dass Geld harter Arbeit und wenig Spaß zuzuschreiben ist, dann könnte es sein, dass Sie sich niemals die Zeit nehmen, nach Gehaltserhöhungen zu fragen oder anspruchsvollere Projekte zu übernehmen. Vielleicht haben Sie eine Haltung entwickelt, die besagt, dass eine sichere, vorhersehbare Position alles ist, was Sie brauchen, um zufrieden zu sein. Sie sind dann eher geneigt, Verantwortung zu vermeiden oder in Ihrer Komfortzone zu bleiben – und das, obwohl Sie möglicherweise viel mehr leisten und erreichen könnten.

Wenn der Glaube an Sicherheit und die Angst vor Verantwortung stärker sind als der Drang, sich weiterzuentwickeln, dann bremst Ihr Mindset Sie aus. Ihre Karriere stagniert, weil Sie nie den nächsten Schritt wagen oder sich zu wenig zutrauen.

Zusammenhang zwischen finanzieller Selbstwirksamkeit und beruflicher Aufstiegschance

Studien zeigen, dass finanzielle Selbstwirksamkeit, also das Vertrauen in die eigene Fähigkeit, für finanzielle Sicherheit zu sorgen und zu wachsen, eng mit beruflichem Aufstieg verbunden ist. Eine Studie des Institute of Work and Employment aus dem Jahr 2020 zeigt, dass Menschen, die ihr Money-Mindset positiv gestalten – und vor allem Verantwortung für ihre finanzielle Zukunft übernehmen – mit größerer Wahrscheinlichkeit in der Lage sind, berufliche Hürden zu überwinden und aufzusteigen. Im Vergleich dazu bleiben Menschen, die sich passiv in ihrer finanziellen Welt bewegen oder Geld als ein „Problem“ sehen, häufig in niedrigeren Positionen hängen.

Ein starkes Money-Mindset bedeutet nicht nur, sich mit finanziellen Themen auseinanderzusetzen, sondern auch, Verantwortung zu übernehmen – in Bezug auf den eigenen Wert, den eigenen Marktwert und die Möglichkeit, finanzielle und berufliche Ziele aktiv zu verfolgen.

Reflexionsfragen: Bin ich eher Sicherheitsmensch oder Wachstumsorientiert? Und warum?

Hinterfragen Sie sich einmal selbst: Welches Mindset regiert in meiner Karriere? Bin ich jemand, der sich nach Sicherheit sehnt und ungern Risiken eingeht? Fürchte ich mich davor, Verantwortung zu übernehmen, weil ich Zweifel an meiner eigenen Fähigkeit habe? Setze ich mich lieber mit meiner aktuellen Position zufrieden, weil ich Angst habe, den nächsten Schritt zu wagen? Oder sind Sie jemand, der sich wachstumsorientiert zeigt, Verantwortung übernimmt und die Möglichkeit sieht, immer weiter zu lernen und voranzukommen? Warum, denken Sie, fällt es Ihnen leichter, das eine zu tun und das andere zu vermeiden?

Welcher Money-Mindset-Typ sind Sie?

Unser Verhältnis zu Geld ist nicht nur eine Frage von Kontostand und Ausgaben. Es ist tief verwurzelt in unseren Überzeugungen, emotionalen Reaktionen und Erfahrungen. Diese Glaubenssätze – auch als „Money-Mindset“ bekannt – haben einen entscheidenden Einfluss darauf, wie wir uns in der Arbeitswelt positionieren, welche Chancen wir ergreifen und wo wir uns selbst im Weg stehen.

Der Vermeider: Angst vor Gehaltsverhandlungen

Menschen mit einem vermeidenden Money-Mindset scheuen sich oft davor, finanzielle Themen aktiv anzugehen. Die Gehaltsverhandlung wird zum unangenehmen Pflichttermin, den man möglichst schnell hinter sich bringt – wenn man sie nicht sogar ganz vermeidet. Wer sich ständig aus solchen Gesprächen herauswindet, signalisiert nicht nur mangelndes Selbstbewusstsein, sondern verpasst auch die Chance, für seine Leistungen angemessen entlohnt zu werden.

Doch es geht noch weiter: Diese vermeidende Haltung kann auch dazu führen, dass wir in anderen Bereichen unseres Berufslebens Chancen ungenutzt lassen. Wer sich vor der Auseinandersetzung mit dem eigenen Wert fürchtet, wird auch bei anderen beruflichen Verhandlungen zurückhaltender sein – sei es bei der Übernahme von Verantwortung oder bei der Entscheidung, neue Herausforderungen anzunehmen.

Der Kontrolleur: Sicherheit als Karrierebremse

Im Gegensatz dazu streben Menschen mit einem kontrollierenden Money-Mindset nach völliger Kontrolle über ihre Finanzen. Sie sind gut im Planen und Sparen, aber sie tendieren auch dazu, sich zu sehr auf das Vertraute zu verlassen. Diese Menschen neigen dazu, Risiken zu meiden und setzen alles daran, ihre finanzielle Sicherheit zu wahren. Ihre Karriere bleibt oft im Bereich des Bekannten – sie nehmen keine großen beruflichen Risiken auf sich, weil sie den Wert des langfristigen, stabilen Einkommens höher schätzen als die Aussicht auf Wachstum oder Veränderung.

Das Problem dabei? Wer immer nur in sicheren Bahnen fährt, übersieht, dass echte berufliche Entwicklung oft nur außerhalb der Komfortzone stattfindet. Sie bleiben in Positionen, die zwar finanziell stabil sind, sie aber nicht weiterbringen oder weiterentwickeln.

Der Investierende Optimist: Risiko als Chance

Ganz anders verhält sich der investierende Optimist. Dieser Typ sieht Geld als Mittel zum Zweck – als Werkzeug, das ihm hilft, beruflich zu wachsen und sich selbst weiterzuentwickeln. Er ist bereit, in Weiterbildung, Netzwerken und auch in neue, herausfordernde Projekte zu investieren. Das bedeutet nicht, dass er leichtfertig mit Geld umgeht, aber er versteht, dass kluge Investitionen langfristig den beruflichen Erfolg sichern.

Menschen mit einem solchen Mindset sind nicht nur bereit, Risiken einzugehen, sie sind auch bereit, für ihre Karriere und ihre Entwicklung zu zahlen. Dabei geht es nicht nur um monetäre Investitionen, sondern auch um Zeit, Energie und den Mut, sich weiterzubilden. Sie haben erkannt, dass Karrierechancen und finanzieller Erfolg oft das Resultat von bewussten, kalkulierten Risiken und kontinuierlichem Wachstum sind.

Die Bedeutung des Money-Mindsets für Ihre Karriere

Ob wir uns um Gehaltserhöhungen bemühen, uns für eine neue Position bewerben oder mehr Verantwortung übernehmen: Unsere Einstellung zu Geld beeinflusst jede dieser Entscheidungen. Wer sich nicht zutraut, für sich selbst einzutreten, wird sich auch nicht in schwierigen beruflichen Verhandlungen behaupten können. Wer zu sehr auf Sicherheit setzt, wird Chancen auf Wachstum verpassen. Und wer nicht in sich selbst investiert, wird sich möglicherweise beruflich stagnierend erleben.

Die Frage, die jeder sich stellen sollte, lautet: Welche Money-Mindset-Typen prägen mein Handeln? Und wie kann ich gezielt daran arbeiten, die Blockaden zu lösen, die mich in meiner Karriere bremsen? Denn wer die eigenen Glaubenssätze hinterfragt und sie in Richtung Wachstum und Selbstverwirklichung verschiebt, wird entdecken, wie viel mehr möglich ist.

Mindset-Shift: Wie man den inneren Kurs neu ausrichtet

Die Veränderung des eigenen Money-Mindsets ist kein kurzfristiges Projekt, sondern ein Prozess – ein kontinuierliches Üben und Reflektieren. Dabei geht es nicht nur darum, das Thema Geld rational zu betrachten, sondern vor allem darum, die eigenen emotionalen Blockaden und Ängste zu überwinden. Der Schlüssel liegt darin, Geld nicht länger als Bedrohung oder als ein Ding von Angst und Mangel zu sehen, sondern als das, was es wirklich ist: ein Werkzeug, das uns die Freiheit gibt, unsere Ziele zu erreichen und unser Leben nach unseren Vorstellungen zu gestalten.

Reframing von Geld: Vom Angstmacher zum Werkzeug

Der erste Schritt zu einem gesunden Money-Mindset ist das sogenannte Reframing: eine bewusste Umdeutung des Begriffs „Geld“. Anstatt es als eine Quelle von Stress, Sorgen und Einschränkungen zu betrachten, lernen wir, Geld als ein Werkzeug zu sehen – als Mittel, das uns hilft, das Leben zu führen, das wir uns wünschen.
Es geht darum, die Vorstellung loszulassen, dass Geld etwas ist, das wir entweder immer zu wenig haben oder das uns im Übermaß unglücklich macht. Vielmehr wird Geld zu einem Werkzeug, mit dem wir uns die Welt schaffen können, in der wir arbeiten, leben und uns weiterentwickeln wollen. Wer Geld als Energiequelle begreift, die den Fluss von Chancen, Möglichkeiten und Freiheiten ermöglicht, kann beginnen, mit ihm in Einklang zu kommen.

Umgang mit Geld: Journaling, Money-Dates und mehr

  • Regelmäßiges Journaling: Ein praktischer Weg, diesen Shift in der Wahrnehmung von Geld zu vollziehen, ist das regelmäßige Journaling. Indem man sich mit den eigenen Glaubenssätzen über Geld auseinandersetzt und diese schriftlich festhält, können tief verwurzelte Ängste und negative Gedanken aufgedeckt und dann bewusst verändert werden. Eine einfache Frage wie „Welche Glaubenssätze über Geld habe ich in meiner Kindheit übernommen?“ kann dabei als Einstieg dienen.
     
  • Money-Dates: Regelmäßige, nicht nur funktionale, sondern auch reflektierende Gespräche mit sich selbst über die eigene Finanzsituation. An einem festen Termin im Monat setzst du dich hin, schaust dir deine Einnahmen, Ausgaben und Ziele an und fragst dich dabei, wie du dich bei diesem Thema fühlst und welche Einstellungen und Gedanken dich dazu bewegen.
     
  • Positive Vorbilder: Ebenso wichtig ist es, sich positive Vorbilder zu suchen – Menschen, die mit Geld selbstbewusst und kreativ umgehen. Sie können als Inspiration dienen und einem zeigen, wie man den Umgang mit Geld als eine Form der Lebensgestaltung verstehen kann. Es geht nicht darum, in den Konsumwahn zu verfallen oder den materiellen Status zu jagen, sondern vielmehr darum, mit Geld so zu umgehen, dass es uns dient und uns nicht diktiert, wie wir unser Leben zu führen haben.
     
  • Positive Finanzsprache: Zu guter Letzt gehört auch eine positive Finanzsprache dazu: Statt von „Schulden“ zu sprechen, sprechen wir von „Investitionen“. Statt zu sagen „Ich kann mir das nicht leisten“, denken wir: „Wie kann ich mir das ermöglichen?“ Diese kleine Umstellung in der Wortwahl hilft, die Einstellung zu Geld und zu den eigenen finanziellen Möglichkeiten fundamental zu verändern.

Psychologischer Trick: „Was würde mein zukünftiges Ich tun?“

Ein wirkungsvoller psychologischer Trick, um den eigenen Kurs neu auszurichten, ist der Perspektivwechsel: „Was würde mein zukünftiges Ich tun?“ Diese Frage nutzt den Effekt der zeitlichen Distanz, um Entscheidungen zu treffen, die uns langfristig weiterhelfen.

Oft treffen wir finanzielle Entscheidungen aus dem Gefühl der Unsicherheit heraus – und denken dabei in der Gegenwart. Doch die Frage, was unser zukünftiges Ich tun würde, hilft uns, uns aus der Gegenwart zu lösen und Entscheidungen mit einem langfristigen, wachstumsorientierten Blick zu treffen. Dieser Perspektivwechsel fördert nicht nur den Mut, in die Zukunft zu investieren, sondern auch die Fähigkeit, den eigenen finanziellen Fokus nicht nur auf das Jetzt, sondern auf die sich ergebenden Möglichkeiten zu richten.

Geld und Karriere: Boost statt Blockade

Wer seine Beziehung zu Geld verändert, verändert auch sein berufliches Selbstbild und seine Karrierechancen. Denn Geld ist nicht nur ein Mittel zum Zweck, sondern spielt eine zentrale Rolle in unserer Wahrnehmung von Erfolg, Wert und Verhandlungsmacht. Die Fähigkeit, sich selbst und den eigenen Wert finanziell zu verstehen und klar zu kommunizieren, ist eine der stärksten Karrieretreibkräfte, die jedoch oft unterschätzt wird. Wer finanziell souverän ist, geht nicht nur entspannter durch die Arbeitswelt, sondern hat auch die nötige Stärke, um seinen Wert in Verhandlungen und neuen Möglichkeiten zu erkennen und durchzusetzen.

Verknüpfung von finanzieller Klarheit mit beruflichem Selbstwert

Das Verständnis von Geld ist eng mit dem beruflichen Selbstwert verknüpft. Wer die eigene finanzielle Lage im Griff hat und in der Lage ist, seinen Wert in finanziellen Begriffen auszudrücken, kann auch im beruflichen Kontext selbstbewusster auftreten. Diese Klarheit hilft dabei, den eigenen Wert nicht nur durch das tägliche Tun, sondern auch durch die Gehaltsverhandlung oder die Übernahme von Verantwortung sichtbar zu machen. Finanzielle Klarheit schafft eine Art berufliche Souveränität, die sich direkt auf die Karriere auswirkt. Wer weiß, was er wert ist und was er für seine Arbeit verlangen kann, wird nicht länger mit der Angst leben, in den Verhandlungen „zu viel“ zu verlangen oder „zu wenig“ zu bekommen.

Finanzielle Souveränität als unterschätzte Karrierekraft

Der entscheidende Punkt, der oft übersehen wird, ist, dass finanzielle Souveränität eine unterschätzte, aber unglaublich starke Karrierekraft darstellt. Wer über ein gesundes Mindset in Bezug auf Geld verfügt, kann in Verhandlungen mit Selbstvertrauen auftreten und mit mehr Klarheit und Mut Entscheidungen treffen. Statt in einem Zustand der finanziellen Unsicherheit und des Mangels zu agieren, wird er zu einem aktiven Gestalter seiner eigenen Karriere. Der Mindset-Shift von einem passiven Umgang mit Geld hin zu einer aktiven, selbstbestimmten Haltung ist der erste Schritt, um nicht nur die eigene Finanzlage zu verbessern, sondern auch das berufliche Potenzial zu entfalten.

Was würden Sie verdienen, wenn Sie an sich glaubten?

Geld ist mehr als nur eine Zahl auf einem Bankkonto – es ist ein Spiegelbild unseres inneren Werts und unseres Selbstverständnisses. Oft messen wir unseren Erfolg an äußeren Maßstäben, an dem, was andere verdienen oder was wir „angeblich“ wert sind. Doch der wahre Wert eines Menschen ist nicht in einem Gehaltsscheck oder einem Preisschild zu finden, sondern in der Überzeugung, was er selbst für wertvoll hält und wie er seine Fähigkeiten und Talente anerkennt.

Geld als Spiegel unseres inneren Werts

Stellen Sie sich vor, Ihr Gehalt und Ihre Karriereentwicklung würden sich nicht mehr nur nach äußeren Maßstäben richten – nach der Branche, dem Unternehmen oder den Standards Ihrer Kollegen. Was wäre, wenn sie stattdessen ein direktes Abbild Ihres inneren Werts wären? Wenn Sie an Ihre Fähigkeiten glauben, Ihre Stärken erkennen und sich selbst den Wert zuschreiben würden, den Sie verdienen, wie würde sich das auf Ihre finanzielle und berufliche Situation auswirken?

Geld ist nicht nur eine Belohnung für Arbeit, sondern auch ein Messinstrument für das Vertrauen, das wir in uns selbst und in unsere Fähigkeiten haben. Wenn wir in der Lage sind, unseren eigenen Wert realistisch und selbstbewusst zu erkennen, fällt es uns viel leichter, auch in Gehaltsverhandlungen oder neuen beruflichen Herausforderungen mit Zuversicht und Klarheit aufzutreten.

Wie könnten Sie heute anfangen, finanziell und beruflich größer zu denken?

Die Frage, die sich nun stellt, lautet: Wie könnten Sie heute beginnen, finanziell und beruflich größer zu denken? Wo in Ihrem Leben gibt es Glaubenssätze oder Blockaden, die Sie davon abhalten, den Wert anzuerkennen, den Sie wirklich haben? Könnten Sie sich vorstellen, Ihre Gehaltsvorstellungen oder Karriereziele neu zu definieren – nicht basierend auf dem, was Sie „dürfen“ oder „verdienen sollten“, sondern auf dem, was Sie für sich selbst als möglich ansehen?

Der erste Schritt besteht darin, sich selbst die Erlaubnis zu geben, größer zu denken – sich selbst den Raum zu geben, sowohl finanziell als auch beruflich mehr zu fordern und anzustreben. Der Weg zum Erfolg beginnt oft nicht mit externen Veränderungen, sondern mit der Bereitschaft, das Mindset zu ändern und sich selbst als gleichwertig in der Arbeitswelt zu betrachten. Wie würden Sie sich verhalten, wenn Sie an Ihren eigenen Wert glaubten? Welche neuen Möglichkeiten könnten sich Ihnen eröffnen?


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