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Zufriedenheit im Job: So bleiben Sie im Arbeitsalltag glücklich

Zufriedenheit im Job: So bleiben Sie im Arbeitsalltag glücklich
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Anastasia Klingsiek am 25.07.2018 | 0 Kommentare
Inhalt:
  1. 1. Zufriedenheit ist Einstellungssache: Nehmen Sie die Sache in die Hand!
    1. Beruf & Privatleben: Stecken Sie sich kleinere Ziele
    2. Der Job ist kein Wettkampf: Seien Sie dankbar
    3. Zufriedenheit lernen: Akzeptieren Sie Ihre berufliche Situation
    4. Lassen Sie Ihre Emotionen Zuhause
  2. 2. Der Job: Berufliche Faktoren für mehr Zufriedenheit 
    1. Eine gute Bezahlung steigert Ihre Zufriedenheit
    2. Ein abwechslungsreiches Aufgabenfelder im Job
    3. Work Life Balance: Arbeit & Ausgleich unter einem Hut
    4. Eine sichere Festanstellung fördert Ihr Wohlbefinden
    5. Gutes Betriebsklima & gutes Miteinander am Arbeitsplatz
    6. Die Zukunft am Arbeitsplatz: Aussicht auf eine höhere Position

Wenn Sie einen Job haben, der Sie glücklich und zufrieden macht, haben Sie das erreicht, was die Mehrheit aller Arbeitnehmer oft in mehreren Jobs vergeblich sucht. Für viele ist dieser Wohlfühlfaktor unbezahlbar oder eben unerreichbar. Ist das bei Ihnen auch der Fall, müssen Sie diesen Zustand aber nicht hinnehmen, sondern sollten etwas dagegen tun. Denn Unzufriedenheit am Arbeitsplatz ist für viele ein Ist-Zustand, der als normal abgestempelt wird. Bis jetzt, denn wenn Sie diese Dinge ändern, wird es sich positiv auf Ihre Zufriednheit im Beruf ausüben.

1. Zufriedenheit ist Einstellungssache: Nehmen Sie die Sache in die Hand!

Beruf & Privatleben: Stecken Sie sich kleinere Ziele

Wenn Sie sich immer neue Ziele setzen und dadurch auf einen dauerhaften Glückszustand hoffen, muss ich Sie enttäuschen: Das ist nicht möglich. Denn ein dauerhafter euphorischer Zustand kann weder im Beruf, noch im Privatleben erreicht werden. Konzentrieren Sie sich lieber auf einen Bereich und versuchen Sie, zum Beispiel im Beruf, bestimmte Ziele zu erreichen. Das muss nicht gleich die Beförderung oder eine Gehaltserhöhung sein. Auch kleinere Vorsätze und Ziele fördern Ihre Zufriedenheit im Job. Nehmen Sie sich bestimmte Dinge im Beruf vor, so z.B. mindestens drei Mal die Woche pünktlich, Feierabend zu machen oder in der Mittagspause spazieren zu gehen.

Konnten Sie bereits beruflichen Erfolg spüren, sollten Sie sich nicht direkt in neue Projekte stürzen und nach mehr streben. Nach Erfolg kommt Ruhe: Genießen Sie den Zustand und freuen Sie sich über das, was Sie schon erreicht haben. Das heißt nicht, dass Sie sich beruflich festfahren oder auf Ihrem Erfolg ausruhen sollen. Im Gegenteil; schließen Sie erst einmal eine Sache vollständig ab, bevor Sie neuen Projekten und Erfolgen hinterher jagen. Realisieren Sie, was Sie schon erreicht haben und seien Sie stolz auf sich. 

Der Job ist kein Wettkampf: Seien Sie dankbar

Wenn Sie ständig auf andere schielen und sich mit Ihren Arbeitskollegen oder Bekannten im Beruf vergleichen werden Sie nie zufrieden sein. Denn wenn Sie dem Erfolg oder Besitz anderer hinterher träumen, werden Sie noch unzufriedener. Betrachten Sie die Medaille lieber von der anderen Seite:

Sind Sie vielleicht im Privatleben zufriedener als Ihre Arbeitskollegen oder Freunde? Haben Sie Privat etwas erreicht, was die Anderen nicht haben? Statt die Karriere oder Jobsituation anderer, mit Ihrem Job zu vergleichen, sollten Sie dankbar dafür sein, was Sie haben. Sie fördern Ihre Zufriedenheit im Job, wenn Sie dankbar sind für das, was Sie haben. 

Beispiel:

Ein Kollege ist vollkommen zufrieden mit seinem Job, bekommt ein Top-Gehalt, arbeitet in einem super Betriebs-Klima, aber hat kein Privatleben. Sie hingegen bekommen ein Gehalt mittlerer Stufe, haben einige Kollegen mit denen Sie nicht ganz so gut klar kommen, aber wissen: Zuhause warten Ihre Frau und Ihr Kind. Privat sind Sie zufrieden und glücklich.

Zufriedenheit lernen: Akzeptieren Sie Ihre berufliche Situation

Für viele Arbeitnehmer ist es wahrscheinlich schwer, den Tatsachen ins Auge zu sehen. Aber, wenn Sie in einem Angestelltenverhältnis tätig sind, müssen Sie größtenteils den Aufträgen und Wünschen anderer nachgehen. Sie haben einen Vorgesetzten oder Auftraggeber, der Ihnen überwiegend Tätigkeiten zuteilt. Sie können und dürfen nicht selbstbestimmt handeln, aber das ist nun einmal Fakt, als Angestellter. 

Versuchen Sie also nicht, nach einem Zustand zu streben, der sich häufig nicht verwirklich lässt. Bitte akzeptieren Sie diese Situationen, denn anders führt es zwangsläufig zur Frustration. Konzentrieren Sie sich lieber darauf, Freiräume in Ihrem Arbeitsbereich zu schaffen. Natürlich gibt es auch Branchen und Betriebe in denen Aufstiegsmöglichkeiten kein Problem sind, aber ist Ihre Aussicht auf eine beruflichen Aufstieg unrealistisch, sollten Sie das akzeptieren. Denn Akzeptanz ist die beste Lösung. Sie werden schnell bemerken, dass Sie zufriedener mit Ihrem Job sind, wenn Sie die Tatsachen annehmen.

Lassen Sie Ihre Emotionen Zuhause

In einigen Situationen ist es leichter gesagt, als getan. Die Emotionen außen vor lassen und den Gefühlen nicht die Oberhand gewähren. Denn Emotionen sind oft der Grund für Frust und Unzufriedenheit im Job. Haben Sie hingegen eine realistische Sicht auf Ihre Tätigkeiten, werden Sie in Ihren Erwartungen auch nicht enttäuscht. Machen Sie sich klar, dass Ihr Job nicht Ihr Lebensinhalt ist. Versuchen Sie, die gewünschten Leistungen zu erfüllen und erwarten Sie dabei nicht immer einen Schulterklopfer oder ein Lob von Ihrem Chef. Akzeptieren Sie, dass Ihr Vorgesetzter nicht jeden Angestellten regelmäßig loben kann. Natürlich gibt es auch Arbeitgeber, die ihren Mitarbeitern gerne ein Lob aussprechen, rechnen dürfen Sie damit aber nicht. 

2. Der Job: Berufliche Faktoren für mehr Zufriedenheit 

Es liegt auf der Hand, dass nicht nur Sie dazu beitragen, ob Sie zufrieden und glücklich im Job sind. Vieles hängt auch mit Ihrer Arbeit im allgemeinen zusammen. Denn, Sie können sich noch so bemühen, zufrieden mit Ihrem Job zu sein, es wird nicht funktionieren, wenn die Umstände nicht gegeben sind. Haben Sie einfach nur Pech im Job und den falschen Beruf gewählt oder spielen noch andere Dinge eine Rolle? 

Es gibt Faktoren im Job, die eine gewissen Relevanz für Ihre Zufriedenheit am Arbeitsplatz haben. Diese Faktoren können Sie indirekt beeinflussen, indem Sie bei Ihrer Jobsuche auf bestimmte Kriterien achten, oder sich in Ihrer Arbeit gut machen.

Eine gute Bezahlung steigert Ihre Zufriedenheit

Etwas oberflächlich, aber wahr: Mit einem höherem Gehalt fühlen sich Arbeitnehmer zufriedener und glücklicher. Eine Gehaltserhöhung wird als Wertschätzung angesehen und macht die Arbeitgeber somit glücklicher.

Ein abwechslungsreiches Aufgabenfelder im Job

Wenn Sie ständig das Gleiche erledigen und Routine herrscht, kann das Glück im Job ganz schnell flöten gehen. Zufriedener sind Arbeitnehmer, wenn sie unterschiedliche Aufgaben haben oder neue Bereiche kennenlernen.

Work Life Balance: Arbeit & Ausgleich unter einem Hut

Ihr Job ist ein Teil von Ihrem Leben, sollte aber nicht Ihr gesamtes Leben ausfüllen. Glücklicher sind Sie im Job, wenn Ihr Privatleben erfüllt ist. Dazu kann der Ausgleich nach dem Feierabend mit Freunden, Sport oder der Familie zählen.

Eine sichere Festanstellung fördert Ihr Wohlbefinden

Wenn Sie einen sicheren Job haben, wirkt sich das enorm auf Ihre Zufriedenheit aus. Wenn Sie hingegen befürchten, dass Ihr Job auf der Kippe steht und in Gefahr ist, sind Sie unzufriedener und unglücklich. Versuchen Sie deshalb, einen Job mit Festanstellung zu finden, oder sprechen Sie mit Ihrem Vorgesetzten über mögliche Bedingungen für eine feste Anstellung.

Gutes Betriebsklima & gutes Miteinander am Arbeitsplatz

Das Umfeld macht es aus: Wenn Sie sich an Ihrem Arbeitsplatz pudelwohl fühlen, mit Ihren Arbeitskollegen einen guten Kontakt haben und auch mit Ihrem Vorgesetzten einen guten und sicheren Umgang pflegen, sollten Sie schon ziemlich zufrieden sein. Haben Sie hingegen ständig Streit mit Kollegen oder werden Sie ausgeschlossen, sind Unzufriedenheit und Frust vorprogrammiert. Versuchen Sie den Kontakt mit Arbeitskollegen aufzubauen und sich zu integrieren. Sie werden merken, dass Sie viel zufriedener in Ihrem Job sind und gerne zur Arbeit gehen.

Die Zukunft am Arbeitsplatz: Aussicht auf eine höhere Position

Wenn sich gute Leistungen auszahlen, heißt es für viele Arbeitnehmer: Beförderung. Diese Aufstiegschancen und Aussichten auf beruflichen Erfolg sind ein wichtiger Glücksfaktor im Beruf. Deshalb sollte Sie sich immer nach Weiterbildungsmöglichkeiten umschauen und sich bei Ihrem Arbeitgeber erkundigen. 

Egal, inwiefern Ihre Zufriedenheit im Job beeinflusst wird, es zählt eigentlich nur, dass Sie wissen in welche Richtung es gehen soll. Am Ende zählt nicht, was Kollegen oder Freunde haben, sondern, dass Sie einschätzen können, was Zufriedenheit ausmacht. Vielleicht kann Zufriedenheit mit einem hohen Gehalt kompensiert werden. Aber vielleicht wird Zufriedenheit im Job auch durch ein nettes Arbeitsumfeld gesteigert. Nehmen Sie es selbst in die Hand, indem Sie für sich entscheiden „Was will ich?“ und dem entsprechend handeln. Sei es durch Akzeptanz, Konfrontation, Kommunikation oder Ausgleich. Diese Schritte können Ihnen helfen, aber im Sie selbst müssen Ihren Schlüssel zur Zufriedenheit finden.

Bild: Anastasia Klingsiek
Anastasia Klingsiek (27 Artikel)

Anastasia Klingsiek hat Germanistische Sprachwissenschaften und Literaturwissenschaften in Paderborn studiert. Während ihres Studiums hat sie bereits in journalistischen Redaktionen als freie Mitarbeiterin gearbeitet. Moderationen, Nachrichten und Artikel: alles kein Problem. Texten war schon immer ihre Leidenschaft. Auf karrieretipps.de ist sie für den Bereich rund um Berufseinstieg, Büroalltag und Work-Life-Balance zuständig.

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