- Der Jobwechsel: Tipps für die Entscheidung
- Gute Gründe für einen Jobwechsel
- Gefahren beim Jobwechsel
Tipps: So gelingt der Jobwechsel
1. Tipp für den Jobwechsel: Selbstreflexion2. Tipp für den Jobwechsel: Prioritäten setzen3. Tipp für den Jobwechsel: Risiken minimierenBeim aktuellen Arbeitgeber bleiben oder gehen? Diese Frage stellen sich immer mehr Arbeitnehmer. Jobwechsel sind schon lange nichts außergewöhnliches mehr. Wem sich keine neuen Chancen und Perspektiven bieten, der sucht sich eben einen anderen Job. Auf modernen Lebensläufen sieht man immer wieder, dass die berufliche Laufbahn aus vielen kurzen Stationen besteht. Es gibt viele gute Gründe, die für einen beruflichen Neuanfang sprechen. Doch ein Jobwechsel birgt unter Umständen auch Gefahren und Risiken. Bleiben oder gehen. Diese Frage stellen sich Arbeitnehmer nicht nur einmal im Laufe ihres Berufslebens. Eine Entscheidung können nur Sie persönlich treffen. Um Ihnen diese ein wenig zu erleichtern, finden Sie im Folgenden einige Tipps und Informationen.
Der Jobwechsel: Tipps für die Entscheidung
Die richtigen Fragen können Ihnen zeigen, ob es an der Zeit ist, sich auf Jobsuche zu begeben oder nicht. Dafür ist eine ehrliche und objektive Reflexion der aktuellen Situation erforderlich. Wenn Sie momentan frustriert sind, weil Sie zu wenig Anerkennung oder Wertschätzung von Kollegen oder Vorgesetzten bekommen, dann handelt es sich vermutlich nur um eine Phase. Versuchen Sie, ehrlich zu beantworten, ob Ihr Wunsch nach einem Jobwechsel aufgrund von frustrierenden Ereignissen der letzten Zeit herrührt, oder Sie sich sicher sind, dass Sie bei Ihrem jetzigen Arbeitgeber nicht mehr glücklich werden.
- Sind Sie wirklich unzufrieden mit Ihrem Job? Oder eher mit den Kollegen oder dem Chef?
- Welche Risiken könnten bei einem Jobwechsel auf Sie zukommen?
- Stehen Familie oder Partner hinter Ihrer Entscheidung?
- Würden Unbeteiligte Ihre Gründe nachvollziehen können?
- Wie schätzen Sie Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt ein?
- Können Sie sich vorstellen, in einem ganz anderen Bereich zu arbeiten?
Gibt es Maßnahmen, die Sie bei Ihrem aktuellen Arbeitgeber ergreifen können, um glücklicher in Ihrem Job zu sein? Vielleicht besteht die Möglichkeit, intern eine andere Stelle zu besetzen, die Sie mehr erfüllen würde? Wenn ein Gespräch mit dem Abteilungsleiter oder dem Chef eine Verbesserung der Situation herbeiführen würde, wären Sie dann immer noch bereit für einen Jobwechsel? Wenn Sie nur mit dem Arbeitsumfeld, nicht aber mit der Arbeit an sich unzufrieden sind, lassen sich solche Spannungen möglicherweise in einem persönlichen Gespräch klären?
Haben Sie sich mit diesen Fragen auseinandergesetzt, sind Sie Ihrer Entscheidung hoffentlich schon ein ganzes Stück näher gekommen. Informieren Sie sich nun, welche Gründe für, und welche gegen einen Jobwechsel sprechen...
Gute Gründe für einen Jobwechsel
Natürlich muss jeder selbst entscheiden, welche Gründe für einen Jobwechsel ausschlaggebend für sie oder ihn sind. Hier die gängigsten Anzeichen, dass es an der Zeit ist, sich einen neuen Job zu suchen:
- Sie erwarten weder berufliche noch finanzielle Perspektiven in Ihrem Unternehmen
- Sie können sich nicht weiterentwickeln, es fehlt an Karrieremöglichkeiten
- Die Arbeit erfüllt Sie nicht
- Ihnen fehlt es an neuen Herausforderungen
- Sie verspüren eine wachsende Unzufriedenheit im Job
- Ihre Arbeit macht Sie krank: körperlich oder seelisch
- Es herrscht Dauerstress oder Mobbing
Spätestens, wenn Ihr aktueller Job negative Auswirkungen auf Ihre Gesundheit hat, dann ist es allerhöchste Zeit, das Unternehmen zu wechseln. Denn egal wie gut das Gehalt ist oder wie kurz der Arbeitsweg, Gesundheit geht immer vor. Auch, wenn Sie eine wachsende Unzufriedenheit verspüren und sich morgens regelrecht ins Unternehmen schleppen müssen, kann das ein Indikator dafür sein, dass Sie dort auf Dauer nicht mehr glücklich werden.
Gefahren beim Jobwechsel
Oftmals spielen Gefühle wie Ärger und Frustration eine große Rolle bei der Entscheidung für einen Jobwechsel. Doch diese Gefühle können genauso schnell, wie sie gekommen sind, auch wieder verfliegen. Haben Sie einen Fehler begannen, werden Sie dafür Konsequenzen Tragen müssen. So unangenehm dies oder eine harte Kritik sein mögen, so kann es überstürzt sein, aus solchen Gründen den Job zu kündigen. Denn diese Gefahren lauern beim Jobwechsel:
- Nicht immer klappt ein reibungsloser Übergang, stellen Sie sich auf eine Arbeitslosigkeit ein
- Setzen Sie sich mit dem Gedanken auseinander, finanziell zurückstecken zu müssen
- Das Betriebsklima könnte in einem anderen Unternehmen schlecht sein
- Vielleicht verstehen Sie sich nicht mit den neuen Kollegen und Vorgesetzten
- Auch nach dem Jobwechsel kann es sein, dass Sie nicht zufrieden mit Ihren Aufgaben sein werden
Vermutlich kennen Sie weitere Risiken, die mit einem Jobwechsel für Sie einhergehen könnten. Wägen Sie daher gut ab, ob dieser Weg für Sie in Frage kommt oder nicht. Doch manchmal ist es unvermeidbar, sich nach einer neuen Stelle umzuschauen. Hier ein paar Tipps, damit der Jobwechsel gelingt.
Tipps: So gelingt der Jobwechsel
Alle Arbeitnehmer wünschen sich einen reibungslosen Übergang von einem Job in den anderen. Leider ist das nicht immer realisierbar. Wer Vollzeit arbeitet, hat nur wenig Zeit um sich auf Jobsuche zu begeben. Aus diesem Grund ist ein Jobwechsel nicht die leichteste Hürde, die es zu meistern gilt. Hier einige Tipps, damit der Jobwechsel gelingt:
1. Tipp für den Jobwechsel: Selbstreflexion
Nur wenn Sie genau wissen, was Sie in Ihrem Berufsleben erreichen wollen, können Sie darauf hinarbeiten. Definieren Sie Ihre Ziele und erstellen Sie gleichzeitig einen Karriereplan mit Maßnahmen, wie Sie diese erreichen wollen. Dann haben Sie konkrete Ziele, die Sie mit einem Jobwechsel anstreben können.
2. Tipp für den Jobwechsel: Prioritäten setzen
Erstellen Sie eine Liste mit Dingen, die Sie von Ihrem zukünftigen Arbeitgeber erwarten. Setzen Sie sich auch mit Ihrer auszuübenden Tätigkeit auseinander. Welche Aufgaben möchten Sie übernehmen? Welche auf keinen Fall? Sortieren Sie Ihre Kriterien danach, wie wichtig Ihnen die einzelnen Punkte sind. Wenn Sie sich dann in einem anderen Unternehmen bewerben, können Sie so viel besser entscheiden, ob sich Ihre berufliche Situation in die Richtung entwickelt, die Sie auch wirklich anstreben.
3. Tipp für den Jobwechsel: Risiken minimieren
Kennen Sie alle Konsequenzen, die ein Jobwechsel mitbringt? Dann schauen Sie, dass Sie diese so gering wie möglich halten. Beginnen Sie frühzeitig mit der Jobsuche, aber behandeln Sie dieses Thema vertraulich. Zudem ist es ratsam, früh damit zu beginnen, etwas Geld beiseite zu legen, damit Sie keinen finanziellen Druck bei eventueller Arbeitslosigkeit verspüren.
Die Entscheidung, in Ihrem Unternehmen zu bleiben oder dieses doch zu verlassen, kann Ihnen keiner Abnehmen. Wägen Sie Vor- und Nachteile gut ab und verändern Sie etwas an Ihrer Situation, wenn Sie unglücklich sind. Ein Jobwechsel ist immer ein wichtiger Schritt im Laufe der Karriere, und hat schon das ein oder andere Mal zu einem erfolgreicheren und zufriedeneren Berufsleben geführt.