karrieretipps.deKarriereNeu im Job? 10 Fehler, die Ihnen den Job kosten könnten

Neu im Job? 10 Fehler, die Ihnen den Job kosten könnten

Neu im Job? 10 Fehler, die Ihnen den Job kosten könnten
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Inhalt:
  1. 1. Sie bereiten sich nicht auf das Arbeitsleben vor
  2. 2. Sie bereiten sich nicht auf den neuen Job vor
  3. 3. Sie vergeigen den ersten Eindruck
  4. 4. Sie verhalten sich nicht angemessen
  5. 5. Sie lassen sich von Fehlern aus der Bahn werfen
  6. 6. Sie stellen keine Fragen 
  7. 7. Sie beschweren sich
  8. 8. Sie lästern über andere Mitarbeiter
  9. 9. Sie schlagen Einladungen aus
  10. 10. Sie versuchen, Dinge zu ändern

Sie haben einen neuen Job ergattern können? Herzlichen Glückwunsch! Bestimmt möchten Sie jetzt einen guten Eindruck machen! Tipps für einen gelungen Start in einen neuen Jobs gibt es wie Sand am Meer. Aber worauf sollte man eigentlich achten, um nicht negativ aufzufallen? Was sind die beliebtesten Fehler, die neue Angestellte häufig begehen? Hier erfahren Sie es! Im folgenden finden Sie 10 Fehler, die Sie vermeiden sollten, wenn Sie neu im Job sind: 

1. Sie bereiten sich nicht auf das Arbeitsleben vor

Egal ob Sie als frisch gebackener Absolvent direkt aus der Uni kommen, oder für eine bestimmte Zeit nicht mehr im Job waren und sich nun wieder voll ins Arbeitsleben stürzen wollen: Der Berufsalltag unterscheidet sich grundlegend von jedem anderen Alltag. Bereiten Sie sich also gut darauf vor! Wenn Sie daran gewöhnt sind, 9 Stunden zu schlafen, kann die Umstellung auf 6 oder 7 Stunden Schlaf ganz schön an Ihnen nagen. Auch wenn es schön ist, wenn man ausschlafen kann, so sollten Sie dennoch Ihren Wecker ein wenig früher stellen als sonst, wenn Sie in wenigen Wochen einen neuen Job antreten. Dann fällt es Ihnen leichter, sich an das frühe Aufstehen im Berufsalltag zu gewöhnen und Sie werden in der ersten Woche nicht vollkommen gerädert an Ihrem neuen Arbeitsplatz erscheinen. 

Ein weiterer Tipp für den Start in einen neuen Job: Erledigen Sie vorher soviel wie möglich. Während des Studiums oder einer Arbeitslosigkeit hat man mehr Zeit, um sich um Dinge wie Kontrollbesuche beim Zahnarzt, Amtsbesuche oder ähnliches zu kümmern. Wenn Sie dann nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommen, brauchen Sie sich nicht mehr um diese Dinge kümmern, für die Sie vermutlich sowieso extra einen Tag Urlaub nehmen müssten, weil sich die Öffnungszeiten mit Ihren Arbeitszeiten überschneiden. Setzen Sie sich aber nicht unter Druck! Sie können nicht alles erledigen, aber tun Sie, was Sie können, um einen entspannteren Start in den neuen Job zu haben und sich nach dem Feierabend auch wirklich entspannen können! Ersparen Sie sich Frust und Terminstress in der Einarbeitungsphase.

2. Sie bereiten sich nicht auf den neuen Job vor

Kennen Sie den Namen Ihres Chefs? Und den des Vorstandsvorsitzenden? Wissen Sie, welches die größten direkten Konkurrenten Ihres neuen Arbeitgebers sind? Sollten Sie aber! Recherchieren Sie solche Dinge im Vorfeld, damit Sie, wenn Sie Ihren Vorgesetzten im Flur antreffen nicht nur „Was geht“ sagen, sondern wissen, wen Sie vor sich haben. Eignen Sie sich auch branchenspezifisches Wissen an. Welche Messen stehen an, was gibt es für neue Technologien oder Methoden, usw. Recherchieren Sie vor dem Arbeitsantritt, damit Sie nicht gleich am ersten Tag größere Wissenslücken aufgezeigt bekommen. 

3. Sie vergeigen den ersten Eindruck

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Aus diesem Grund sollten Sie gerade am ersten Tag in Ihrem neuen Job pünktlich erscheinen. Pünktlichkeit sollte selbstverständlich sein, doch möchten wir hier der Vollständigkeit halber noch einmal darauf hinweisen. Fahren Sie Ihren Arbeitsweg (zu Stoßzeiten) ab und messen Sie die Zeit, oder überprüfen Sie die Zug- oder Busverbindungen und reagieren Sie bei Verspätungen! Rufen Sie sich für den Notfall ein Taxi. Wenn Sie merken, dass sich eine Verspätung nicht vermeiden lässt, rufen Sie direkt bei Ihrem neuen Arbeitgeber an und informieren Sie diesen darüber, dass Sie sich leider ein wenig verspäten werden. Erscheinen Sie nicht eine halbe Stunde zu spät und jammern Sie dann über die Unzuverlässigkeit der öffentlichen Verkehrsmittel, denn lange Ausreden für eine Verspätung möchte niemand hören. 

Der Dress-Code ist ein weiteres Thema, mit dem der erste Eindruck steht oder fällt. Flecken auf der Jeans, Schmutz- und Schlammreste an den Schuhen, ein zerknittertes Hemd oder Bluse und schon vermitteln Sie den Eindruck, dass Ihnen Ihr neuer Job gar nicht so wichtig ist. Wer sich dagegen fein rausputzt signalisiert Dankbarkeit und Wertschätzung für die neue Arbeitsstelle und zeigt mit seiner Kleidung auch, dass er oder sie sich Mühe gibt. Für die richtige Kleiderwahl erinnern Sie sich an das Vorstellungsgespräch zurück. Was trugen die Arbeitnehmer in diesem Unternehmen? Sie möchten ja auch nicht als einziger mit Krawatte im Büro sitzen, wenn all Ihre Kollegen ein T-Shirt tragen. Als Faustregel gilt aber, dass Sie sich lieber etwas schicker kleiden sollten, als zu leger. Nach einigen Tagen im neuen Job kennen Sie den Dress-Code und können sich daran anpassen.

4. Sie verhalten sich nicht angemessen

Es gibt Betriebsregeln, an die sich jeder halten muss. Doch es gibt auch ungeschriebene Gesetze, an die sich gerade diejenigen halten sollten, die neu im Job sind. Ein Fehler, den Sie zum Start in einen neuen Job vermeiden sollten, ist zum Beispiel: Lassen Sie sich keine privaten Pakete an den Arbeitsplatz liefern! Sie befinden sich vermutlich noch in der Probezeit, ob Sie langfristig weiterbeschäftigt werden steht noch in den Sternen. Machen Sie es sich daher nicht allzu heimisch und lassen Sie Ihre Post nicht an Ihren Arbeitsplatz liefern. Dies wirkt nicht nur unprofessionell, sondern auch ein wenig überheblich. Schließlich signalisieren Sie mit so einem Verhalten, dass Sie sich sicher sind, nach der Probezeit übernommen zu werden. 

5. Sie lassen sich von Fehlern aus der Bahn werfen

Irren ist menschlich. Und gerade, wer neu im Job ist, wird es nicht vermeiden können, den ein oder anderen Fehler zu begehen. Lassen Sie sich davon nicht unterkriegen. Es ist vollkommen normal, dass Sie Fehler machen. Ihre Kollegen werden es Ihnen nicht übel nehmen, denn sie waren auch mal in Ihrer Position. Ein großer Fehler wäre es aber, wenn Sie Ihr Missgeschick versuchen zu vertuschen. Dies würde die ganze Angelegenheit nur noch viel schlimmer machen. Seien Sie so tapfer einen Fehler gleich zu melden und um Hilfe bei der Beseitigung von diesem zu bitten. Sie sollten danach allerdings nicht den Kopf hängen lassen! Bleiben Sie motiviert am Ball und lernen Sie aus Ihren Fehlern. 

6. Sie stellen keine Fragen 

Während der Einarbeitungsphase werden Sie mit neuen Programmen, Prozessen und Arbeitsabläufen konfrontiert. Sie erhalten vermutlich Unterlagen, in denen vieles davon Schritt für Schritt erklärt wird. Beim Lesen ergeben sich in der Regel fragen. Stellen Sie diese! Auch wenn Ihnen etwas gezeigt oder erklärt wird, können und sollten Sie Ihre Fragen ruhig direkt stellen. Damit zeigen Sie, dass Sie nicht nur passiv zuhören, sondern sich aktiv mit der Materie auseinandersetzen. Indem Sie Fragen stellen signalisieren Sie Ihr Interesse daran, das Ihnen erklärte tatsächlich verstehen zu wollen, anstatt es nur aufzunehmen. Notieren Sie sich in einem Notizblock Dinge, von denen Sie denken, dass diese schwer zu merken sind. Bevor Sie lange grübeln und überlegen, wie Sie eine Aufgabe handhaben, vergeuden Sie keine Zeit und Fragen Sie einen netten Kollegen oder eine nette Kollegin. Sie kennen ja das Sprichwort „Wer nicht fragt bleibt dumm“. Bleiben Sie nicht dumm und vermeiden Sie diesen Fehler, wenn Sie einen neuen Job antreten. 

7. Sie beschweren sich

Wer neu ist, sollte nichts anderes als Motivation, Leistungsbereitschaft, ein bisschen Ehrgeiz oder auch Dankbarkeit für die neue Arbeitsstelle ausstrahlen. Wer sich dagegen bereits nach ein paar Tagen im neuen Job darüber beschwert, dass er oder sie mit den Aufgaben unzufrieden ist, dass Arbeitsabläufe schlecht organisiert sind, etc. schießt sich damit ganz schnell ins Aus. Auch wenn es um Themen geht, die nicht mit der Arbeit an sich zu tun haben, zum Beispiel, dass das Essen in der Kantine schlecht ist, der Pausenraum zu schmutzig oder die Temperatur im Büro zu niedrig, macht sich damit nicht gerade Freunde. Meckern ist absolut tabu! Ihre Beschwerden sollten Sie für sich behalten, denn Sie möchten schließlich nicht unsympathisch rüberkommen. Wer sich im neuen Job zu schnell beschwert kann nämlich ganz schnell gefragt werden, ob er oder sie nicht wieder gehen möchte. 

8. Sie lästern über andere Mitarbeiter

Mobbing oder Lästereien sind ein absolutes No Go und können schnell eine Kündigung nach sich ziehen. Auch, wenn Sie sich nur mit einem Kollegen anfreunden möchten und zu diesem Zweck gemeinsam über eine dritte Person herziehen, sollten Sie dies unterlassen. Werden Sie in solche Gespräche verwickelt, wechseln Sie das Thema oder verlassen Sie diese „Gesprächsrunde“. Vermeiden Sie diesen Fehler am besten nicht nur, wenn Sie neu im Job sind, sondern auch sonst immer. Lästereien können Ihre gesamte Karriere negativ beeinflussen. Halten Sie Abstand davon, ganz besonders, wenn Sie neu sind. 

9. Sie schlagen Einladungen aus

Es steht ein Team-Buildung-Event an? Eine Messe? Oder ein Essen mit der gesamten Abteilung? Nehmen Sie diese Einladungen an! Gerade am Anfang kann eine Absage schnell dazu führen, dass Sie sich selbst zum Außenseiter machen. Solche Veranstaltungen sind Teil Ihres Jobs und Sie sollten wann immer es Ihnen möglich ist auch daran teilnehmen. Übrigens: Private Einladungen von Kollegen, nach der Arbeit noch auf ein Feierabend-Bierchen in einer Kneipe zusammenzukommen oder zu einem gemeinsamen Mittagessen sollten Sie ebenfalls nicht ausschlagen. Ihre Kollegen möchten Sie kennenlernen und das geht eben am besten, wenn man nicht in Arbeit versunken ist. Seien Sie kein Spielverderber und „opfern“ Sie ein wenig Ihrer Freizeit Ihrer Karriere zuliebe. Wenn Sie sich erst prima mit Ihren neuen Kollegen verstehen, werden Sie sich auch schnell an Ihrem neuen Arbeitsplatz wohlfühlen.

10. Sie versuchen, Dinge zu ändern

Ihnen fällt gleich etwas auf, dass man besser machen könnte? Schreiben Sie sich Ihre Gedanken dazu auf und kommen Sie zu einem späteren Zeitpunkt darauf zurück! Neue Mitarbeiter, die gleich Änderungswünsche äußern sind, wie Sie sich sicherlich denken können, auf der Beliebtheitsskala nicht besonders weit oben. Arbeiten Sie sich in die Prozesse und Arbeitsschritte ein. Vielleicht ist Ihnen der Nutzen, der besondere Vorteil oder Sinn dieser nicht ganz klar. Das bedeutet aber nicht, dass es keinen gibt. Nur weil Sie bei Ihrem alten Arbeitgeber Dinge anders gemacht haben, heißt das nicht, dass Ihr neuer Arbeitgeber auf die gleiche Art und Weise arbeiten sollte. Halten Sie sich mit Verbesserungsvorschlägen oder Änderungswünschen zurück. 

Quellen:

itbusinessedge.com | Ten Mistakes You Should Never Make When Starting A New Job

forbes.com | 3 Traps Smart People Fall Into Before Starting A New Job



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