karrieretipps.de Karriere Mitarbeitermotivation: 10 Tipps für motivierte Angestellte!

Mitarbeitermotivation: 10 Tipps für motivierte Angestellte!

Mitarbeitermotivation: 10 Tipps für motivierte Angestellte!
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Anastasia Klingsiek am 07.01.2019 | 0 Kommentare
Inhalt:
  1. Tipp 1: Vorbildfunktion: Seien Sie selbst das beste Beispiel
  2. Tipp 2: Arbeitsplatzkultur: Ihre Mitarbeiter sollen sich wohlfühlen
  3. Tipp 3: Differenzieren Sie Anerkennung und Lob voneinander
  4. Tipp 4: Bitten Sie Ihre Mitarbeiter um Rat
  5. Tipp 5: Geben Sie Ihrem Team eine Stimme
  6. Tipp 6: Nutzen Sie eine positive Sprache
  7. Tipp 7: Nehmen Sie Angestellte als Menschen wahr
  8. Tipp 8: Schaffen Sie langfristige Motivation durch Erlebnisse
  9. Tipp 9: Ermöglichen Sie eine flexible Arbeitszeitgestaltung
  10. Tipp 10: Fördern Sie Mitarbeiter & erkennen Sie Talente

Für ein gutes Arbeitsklima ist die Motivation und Laune der Mitarbeiter ausschlaggebend. Das ist jedoch einfacher gesagt, als getan: Denn wie motivieren Sie als Vorgesetzter Ihre Mitarbeiter? Sind Gehalt, Kritik und Anerkennung von zentraler Bedeutung? Damit der positive Effekt und die Motivation nicht nur kurzfristig anhält, sollten Sie als Vorgesetzter zu anderen Mitteln als Geld, Boni oder Beförderungen greifen. Mit diesen 10 Tipps können Sie Ihre Mitarbeiter begeistern und die Motivation steigern.

Tipp 1: Vorbildfunktion: Seien Sie selbst das beste Beispiel

Ein schlechter Chef oder Vorgesetzter kann bei Angestellten und Mitarbeitern schnell zu Unmut führen. Mitunter leidet auch die Motivation und Laune unter der Führung einer rücksichtslosen Führungskraft. Wenn Sie gute Mitarbeiter wollen, müssen Sie ihnen zeigen, dass es bei Ihnen und in Ihrem Unternehmen, um respektable Prinzipien geht. Es reicht nicht aus, mitzuteilen welche Erwartungen Sie haben, wenn Sie diese Kernwerte nicht selbst verkörpern. Es ist Heuchelei vom Feinsten! Viel zu viele Vorgesetzte haben hohe Erwartungen an Ihre Mitarbeiter, dabei können sie diese selbst nicht erfüllen. 

Wenn Sie möchten, dass Ihr Unternehmen mit fleißigen Mitarbeitern besetzt ist, seien Sie ein fleißiger Vorgesetzter mit Vorbildfunktion. Wenn Sie ehrliches Feedback wünschen, seien Sie ehrlich zu sich selbst, wenn Sie konstruktive Kritik erhalten. Nehmen Sie Ideen und Anregungen Ihrer Angestellten und Mitarbeiter an. Seien Sie hingegen ebenfalls offen und ehrlich zu Ihren Mitarbeitern. 

Wenn Sie Respekt und Fairness wollen, zeigen Sie das jedem Ihrer Mitarbeiter. Behandeln Sie alle Angestellten gleich und bevorzugen Sie keinen. Wenn Sie einen Liebling unter den Mitarbeitern haben, wird das bei Ihren restlichen Mitarbeitern nicht lange unentdeckt bleiben und sich negativ auf das Arbeitsklima auswirken.

Tipp 2: Arbeitsplatzkultur: Ihre Mitarbeiter sollen sich wohlfühlen

Es ist Ihre Aufgabe als Arbeitgeber, dafür zu sorgen, dass sich Ihre Mitarbeiter während der Arbeitszeit sicher, betreut und willkommen fühlen. Motivieren Sie die Menschen, die für Sie arbeiten, indem Sie ihnen sagen, dass sie ernst genommen werden, dass sie eine gewisse Autonomie besitzen. Verdeutlichen Sie Ihnen, welche Rolle Sie für das Unternehmen spielen, dass sie wertvolles Kapital für das Unternehmen sind. 

Motivieren Sie Ihre Mitarbeiter mit positiven Worten, stärken Sie Ihnen den Rücken und gehen Sie auf Wünsche ein. Sicherlich müssen Sie Ihren Mitarbeitern nicht jeden Wunsch erfüllen, es sollte weiterhin eine gewisse Distanz bestehen. Finden Sie den Mittelweg zwischen Gehör und Grenzen. 

Tipp 3: Differenzieren Sie Anerkennung und Lob voneinander

Gute Leistung muss belohnt werden: So sollten Sie Mitarbeitern mit zufriedenstellender Arbeit ein Lob ausspreche und Anerkennung schenken. Aber in wie Fern unterscheiden sich die beiden Begriffe? 

Lob ist eher als eine spontane und kurzfristige Motivationsmaßnahme zu sehen. Es ist eine Form der spontanen Wertschätzung, die möglichst genau sein muss. Ansonsten kann der Betroffene das Lob eventuell nicht zuordnen. Loben können Sie nicht nur als Chef, auch Arbeitskollegen und Kunden können ein Lob aussprechen. Ein Lob ist etwa mit einem gelegentlichen Schulterklopfen zu vergleichen.

Eine gewisse Anerkennung ist eher eine Haltung, als eine spontane Wertschätzung. Als Vorgesetzter können Sie etwa die regelmäßige Qualität und gute Leistung eines Angestellten anerkennen. Hierbei müssen Sie keine konkrete Leistung anerkennen, sondern eher das Gesamtbild. Sie können Ihrem Mitarbeiter etwa durch eine qualifizierte Rückmeldung Anerkennung schenken.

Tipp 4: Bitten Sie Ihre Mitarbeiter um Rat

Wenn Sie einen Ihrer Mitarbeiter oder sogar das gesamte Team um Rat bitten, verdeutlichen Sie die Relevanz der Mitarbeiter für Sie als Vorgesetzter und für das Unternehmen. Sie zeigen Interesse an den Ideen und Vorschlägen anderer und vertrauen nicht nur auf Ihre eigenen Fähigkeiten. Sie ermöglichen Ihren Mitarbeitern Entfaltung und Weiterentwickeln, das wiederum führt zu Motivation. 

Tipp 5: Geben Sie Ihrem Team eine Stimme

Sie können Ihre Mitarbeiter nicht nur um Rat bitten, sondern ihnen verdeutlichen, wie wichtig Toleranz, Ehrlichkeit und Vertrauen sind. So sollten Sie Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit geben, konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge äußern zu können. Lassen Sie die Mitarbeiter Teil von neuen Ideen und Projekten sein, indem Sie diese zu Veranstaltungen oder Meetings einladen.

Tipp 6: Nutzen Sie eine positive Sprache

Verbote, negative Formulierungen und Einschränkungen sind eher weniger motivierend. Versuchen Sie selbst eher schlechte Nachrichten positiv zu verpacken. Erhalten Sie häufig Beschwerden von Kunden? Dann zeigen Sie nicht mit dem Zeigefinger auf einen Mitarbeiter oder eine bestimmte Abteilung. Beziehen Sie sich als Gemeinschaft ein und setzen Sie sich ein Ziel etwa mit der Formulierung: „Wir möchten wieder mehr zufriedenen Kunden. So können wir es schaffen...“.

Tipp 7: Nehmen Sie Angestellte als Menschen wahr

Auch wenn Sie Ihre Mitarbeiter vielleicht überwiegend als Arbeitnehmer sehen, stecken Menschen hinter den Aufgaben und Leistungen. Jeder Ihrer Angestellter hat eine Persönlichkeit und ein privates Leben. Nehmen Sie auf individuelle Ereignisse Rücksicht, bieten Sie gegebenenfalls Lösungsansätze an. So sollten Sie bei einschneidenden Lebensereignis, wie etwa die eigene Hochzeit, die Geburt eines Kindes oder der Tod eines Familienangehörigen, auf den Mitarbeiter zugehen. Dadurch zeigen Sie Ihren Angestellten, dass Sie diese nicht nur als simple Arbeitskraft wahrnehmen. Verdeutlichen Sie mit entsprechenden Gesten, dass Sie Ihre Mitarbeiter auch als Mensch mit Persönlichkeit und Privatleben sehen.

Tipp 8: Schaffen Sie langfristige Motivation durch Erlebnisse

Sicherlich können Bonuszahlungen und Gehaltserhöhungen motivierend sein, dennoch von kurzer Dauer. Hingegen können Sie durch Erlebnisse eine langfristige Motivation schaffen. Freikarten für ein Sportevent, Konzert oder anderweitige Veranstaltungen. Mit dieser Geste hat Ihr Mitarbeit eine bleibende Erinnerung und weiß wofür sich die Motivation und gute Laune lohnt.

Tipp 9: Ermöglichen Sie eine flexible Arbeitszeitgestaltung

Starre Arbeitszeitmodelle gehören längst der Vergangenheit an: Lassen Sie Flexibilität zu, solange die Arbeitsleistung und Ergebnisse nicht darunter leiden. So Fern es möglich ist, sollte es doch niemanden stören, wenn Ihr Mitarbeiter zwei Stunden früher aufhört, um eine Aufführung seiner Tochter zu sehen. Dafür muss der Betroffene eben zwei Stunden früher beginnen oder die zwei Stunden in der nächsten Zeit dranhängen. 

Besonders junge Mütter und Väter haben das Bedürfnis nach Flexibilität in der Arbeitswelt. Sprechen Sie mit Ihren Mitarbeiterin über die Wünsche und ermöglichen Sie Ihnen kreative und zeitliche Freiräume.

Tipp 10: Fördern Sie Mitarbeiter & erkennen Sie Talente

Versuchen Sie talentierte Mitarbeiter zu erkennen und entsprechend zu fördern. Anderseits kann es dazu kommen, dass unterforderte Mitarbeiter keine Motivation mehr haben. Bieten Sie hingegen Möglichkeiten der Weiterentwicklung, ist dies ein guter Anreiz, die Leistungen zu halten oder sogar zu verbessern. Dadurch schaffen Sie insbesondere bei jüngeren Mitarbeitern Ehrgeiz. Investieren Sie in Mitarbeiter, es lohnt sich!

Schenken Sie aber auch scheinbar untalentierte Mitarbeitern Ihre Aufmerksamkeit. Dadurch motivieren Sie die gesamte Belegschaft, denn es scheint, als hätten Sie nicht nur an begabten Mitarbeitern Interesse. Unterstützen Sie auch Neuankömmlinge im Team und helfen Sie über Startschwierigkeiten hinweg.

Bild: Anastasia Klingsiek
Anastasia Klingsiek (48 Artikel)

Anastasia Klingsiek hat Germanistische Sprachwissenschaften und Literaturwissenschaften in Paderborn studiert. Während ihres Studiums hat sie bereits in journalistischen Redaktionen als freie Mitarbeiterin gearbeitet. Moderationen, Nachrichten und Artikel: alles kein Problem. Texten war schon immer ihre Leidenschaft. Auf karrieretipps.de ist sie für den Bereich rund um Berufseinstieg, Büroalltag und Work-Life-Balance zuständig.

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