karrieretipps.deKarriereLaufende Kosten senken: Mit diesen Tipps sparen Sie Geld!

Laufende Kosten senken: Mit diesen Tipps sparen Sie Geld!

Laufende Kosten senken: Mit diesen Tipps sparen Sie Geld!
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Anastasia Johlen am 12.05.2022 | 0 Kommentare
Inhalt:
  1. Tipp 1: Haushaltsbuch führen
  2. Tipp 2: Konsumverhalten beobachten
  3. Tipp 3: Spontaneinkäufe vermeiden
  4. Tipp 4: Stromkosten senken
  5. Tipp 5: Lebensmittel klug verwerten
  6. Tipp 6: Wasserverbrauch und Heizkosten senken
  7. Tipp 7: Autofahrten minimieren
  8. Tipp 8: Leihen und mieten statt kaufen
  9. Tipp 9: Bankkonto regelmäßig checken
  10. Tipp 10: Qualitätsprodukte statt billige Produkte

Die Preise explodieren und viele alltägliche Dinge sind extrem teuer geworden: Neben Lebensmittelpreisen steigen auch die Kosten für Öl, Benzin und Gas. Doch nicht nur die steigenden Preise spielen bei den laufenden Kosten eine Rolle, sondern auch versteckte Ausgaben und regelmäßige Zahlungen. Sie möchten den Überblick über laufende Kosten behalten und Geld sparen?

Dann ist dieser Artikel die Lösung für Sie, denn hier erfahren Sie, wie Sie die Kosten im Haushalt senken und Geld sparen können.

Tipp 1: Haushaltsbuch führen

Besonders bei laufenden Kosten, die per Lastschriftmandat vom Bankkonto abgezogen werden, verlieren viele Menschen schnell den Überblick: dann noch eben die Tankfüllung, den Wocheneinkauf und das Abendessen beim Lieblingsrestaurant mit EC-Karte bezahlt und das perfekte Geld-Chaos besteht. Bei so vielen Zahlungen ist es gar nicht so leicht, den Überblick zu behalten. Insbesondere dann nicht, wenn vieles mit digitalen Zahlungsmitteln getätigt wird.

Mit einem Haushaltsbuch behalten Sie den Überblick und notieren alle Ausgaben. Bitte notieren Sie wirklich jeden Einkauf, scheint der Betrag noch so unwichtig. Besonders spontane Käufe von Kleinigkeiten können eine erhebliche Summe ausmachen:

Das belegte Brötchen auf dem Weg zur Arbeit oder der Kaffee zum Mitnehmen zählen zu Ihren Gewohnheiten?

Keine Sorge, diese täglichen Käufe sind der Klassiker für versteckte Ausgaben. Auf den Monat gerechnet, können diese vermeintlich kleinen Summen ganz schön ins Geld gehen.

Deshalb sollten Sie sich mit einem Haushaltsbuch einen Überblick verschaffen und festhalten, wie viel Geld Sie für welche Dinge ausgeben. Schreiben Sie alle Ausgaben auf und werfen Sie einen Blick auf die Summe. Sie werden schnell erkennen, welche Kosten ein Loch in Ihren Geldbeutel reißen und welche Kosten vielleicht vermeidbar sind.

Das klassische Haushaltsbuch ist nicht die richtige Lösung für Sie? Kein Problem, mittlerweile gibt es auch eine Vielzahl an Apps und Programmen, die Ihnen dabei helfen, nicht den Überblick zu verlieren.

Tipp 2: Konsumverhalten beobachten

Nicht nur mithilfe eines Haushaltsbuches können Sie Ihr eigenes Konsumverhalten gut rekonstruieren und beobachten, sondern auch mit den Kassenbons Ihrer Einkäufe. Bewahren Sie alle Kassenbons Ihrer täglichen Ausgaben auf und werfen Sie am Ende des Monats einen Blick darauf.

Bleiben Sie dabei kritisch und reflektieren Sie Ihr Konsum- und Kaufverhalten: Welche Ausgaben sind geplant und notwendig? Gibt es Spontankäufe? Gibt es Käufe, auf die Sie künftig verzichten können?

Versuchen Sie, Ihr Kaufverhalten bewusster zu gestalten und zu beschränken. Welche Dinge brauchen Sie wirklich? Vor jedem Kauf können Sie sich die Frage stellen, wie notwendig das Objekt der Begierde wirklich ist. Vor allem Spontankäufe wirken sich auf die monatlichen Kosten aus.

Tipp 3: Spontaneinkäufe vermeiden

Neben unnötigem Kleinkram sind auch Spontankäufe ausschlaggebend für steigende Kosten. Möchten Sie Ihre monatlichen Ausgaben senken und Geld sparen, sollten Sie Spontaneinkäufe so stark wie möglich reduzieren und vermeiden.

Fixkosten wie Versicherungen, Miete und Energie lassen sich nicht immer so einfach senken. Doch bei den Ausgaben für den täglichen Bedarf herrscht ein großes Potenzial, die Kosten effektiv zu senken.

Natürlich müssen Sie nicht auf kostspielige Anschaffungen verzichten, doch Sie sollten nicht kopflos entscheiden. Überstürzen Sie Einkäufe nicht und setzen Sie sich stattdessen genau mit der Materie auseinander. Sinnvoll ist es auch, sich Preisvergleiche im Internet anzuschauen, und so, die günstigste Option für die gewünschte Anschaffung zu finden.

Tipp 4: Stromkosten senken

Neben alltäglichen Ausgaben können Sie auch bei Fixkosten bares Geld sparen. Nicht ganz so einfach, aber möglich. Dafür sollten Sie regelmäßig Ihren Stromanbieter mit anderen Anbietern vergleichen. Mittlerweile finden Sie online einige Webseiten, auf denen Sie Stromanbieter in wenigen Schritten, ganz einfach miteinander vergleichen können. So können Sie bei einem Wechsel bis zu 500 Euro jährlich sparen.

Zusätzlich sollten Sie Ihren Stromverbrauch im Auge behalten, schalten Sie sämtliche Geräte, die Sie nicht benötigen, komplett aus. Im Standby-Modus verbrauchen PC, Fernseher auch Strom. Auch vor einem Urlaub sollten Sie immer prüfen, ob die Haushaltsgeräte ausgeschaltet sind. Zusätzlich können Sie mit Energiesparlampen für Ihre Beleuchtung und sparsamen Haushaltsgeräten einiges an Energie und Kosten sparen. Bei elektronischen Geräten sollten Sie auf das Euro-Label mit der besten Energieeffizienzklasse achten.

Tipp 5: Lebensmittel klug verwerten

Häufig landen viel zu viele Lebensmittel im Müll: Entweder werden Sie im Kühlschrank vergessen und schlecht oder es wird einfach viel zu viel einkaufen. Doch diese Lebensmittelverschwendung ist nicht nur aus nachhaltiger Perspektive eine Schande, sondern geht auch ganz schön ins Geld. Doch das muss nicht sein: Sie können Lebensmittel klug verwerten und die Lebensmittelverschwendung reduzieren.

Planen Sie Ihre Mahlzeiten mit einem Essensplan und kaufen Sie gezielt Nahrungsmittel ein. Eine Einkaufsliste hilft Ihnen dabei, dass nur notwendige Produkte im Einkaufswagen landen. Versuchen Sie beim Einkauf im Supermarkt, ebenfalls Spontaneinkäufe zu vermeiden.

Bleibt ständig zu viel von Ihrem Mittagessen über? Dann muss die Portion nicht direkt im Müll landen, frieren Sie das gekochte Essen doch lieber ein. So können Sie das Essen bei Bedarf auftauen und genießen. In vielen Großstädten gibt es mittlerweile auch Anlaufstellen, zu denen Sie übrig geblieben Lebensmittel bringen können: Foodsharing ist eine geniale Sache, um Obst, Milchprodukte und & Co vorm Müll zu retten und anderen, kostenlos Lebensmittel anzubieten.

Bringen Sie Ordnung in Ihren Lebensmittelvorrat: Ein bestimmtes System im Vorratsschrank und Kühlschrank verhindert, dass Lebensmittel vergessen werden und ablaufen. Sortieren Sie die Nahrungsmittel nach Haltbarkeitsdatum und behalten Sie so den Durchblick.

Tipp 6: Wasserverbrauch und Heizkosten senken

Versuchen Sie so wenig Wasser wie nötig zu nutzen. Klingt in der Theorie wirklich leichter als in der Umsetzung. Denn Wasser gehört zum Alltag dazu und steht uns immer zur Verfügung. Doch bereits kleine Veränderungen zeigen große Wirkung.

  • Duschen satt baden: Beim Duschen verbrauchen Sie weniger Wasser als beim Baden.
  • Wasser abdrehen: Lassen Sie das Wasser nicht ununterbrochen laufen und drehen Sie es beim Einseifen der Hände oder beim Zähneputzen ab.
  • Spar-Spülung: Viele Toilettenspülungen haben eine Spar-Taste, nutzen Sie diese, um weniger Wasser zu verbrauchen.
  • Nicht alle Räume heizen: Im Schlafzimmer sollte die Temperatur geringer sein als zum Beispiel im Wohnzimmer. Sie müssen nicht alle Räume im Winter heizen.
  • Heizung programmieren: Sind Sie arbeiten oder unterwegs, braucht die Heizung nicht unbedingt auf der höchsten Stufe laufen und heizen. Regulieren Sie die Heizung entsprechend, viele moderne Heizungen können zeitlich programmiert und eingestellt werden.

Tipp 7: Autofahrten minimieren

Viele Menschen fahren täglich mit dem Auto, doch nicht jede Fahrt ist wirklich notwendig. Steigen Sie häufiger aufs Fahrrad oder gehen Sie zu Fuß: So sparen Sie nicht nur Geld, sondern tun auch etwas für die Umwelt. Mittlerweile werden auch E-Bikes immer beliebter und auch Lastenfahrräder eignen sich für den Transport größerer Einkäufe.

Können Sie nicht auf Ihr Auto verzichten, sollten Sie einen bewussten Fahrstil an den Tag legen - Es lohnt sich, rechtzeitig zu schalten. Dadurch können Sie bis zu 25 Prozent der Kosten einsparen.

Tipp 8: Leihen und mieten statt kaufen

Es gibt viele Gegenstände, die nicht regelmäßig gebraucht werden: Deshalb sollten Sie sich diese lieber leihen, statt diese zu kaufen: Eine besonders hohe Leiter, ein spezieller Bohrer oder eine Kettensäge sind sehr kostspielige Anschaffungen und eher selten in Gebrauch. In vielen Baumärkten können Sie Werkzeug stunden- oder tageweise leihen.

Nicht nur Werkzeug können Sie mieten, auch immer mehr elektronische Haushaltsgegenstände können gegen kleine Gebühren ausgeliehen werden. So können Sie zum Beispiel einen Nasssauger in Drogeriemärkten ausleihen, um Teppiche und Polstermöbel tiefen rein zu bekommen.

Neben Gegenständen und Fahrzeugen wird auch das Mieten von Kleidungsstücke immer beliebter. Durch Mietkleidung bringen Sie Abwechslung in Ihren Kleiderschrank, erhalten hochwertige Kleidung und Materialien für kleines Geld und setzten sich für ressourcensparende Alternativen ein.

Tipp 9: Bankkonto regelmäßig checken

Besonders durch die vielen digitalen Zahlungsmethoden verlieren Sie schnell den Durchblick bei Ihren Ausgaben? Dann checken Sie regelmäßig Ihr Bankkonto. Prüfen Sie, wie viel Geld im Monat reinkommt und wie viel Sie ausgeben.

Markieren Sie Ausgaben und Einnahmen, die Sie einmalig getätigt haben und Fixkosten, die monatlich anfallen.

Tipp 10: Qualitätsprodukte statt billige Produkte

Das Sprichwort „Wer billig kauf, kauft zweimal“ trifft in vielen Dingen zu. Billigwaren halten oft nur kurz und sind von minderwertiger Qualität.

Qualitätsprodukte sind zwar teurer, doch oft die bessere Wahl. Greifen Sie also lieber etwas tiefer in die Tasche und investieren Sie in hochwertige Waren. Am Ende kommen Sie so vermutlich günstiger weg, anstatt ein Billigprodukt mehrfach zu kaufen. Manchmal gibt es auch Angebote und Sie können hochwertige Produkte günstiger ergattern. Ebenfalls gibt es viele elektronische Geräte in einem sehr guten Zustand gebraucht zu kaufen, so sparen Sie ebenfalls Geld.

Bevor Sie in ein hochwertiges und häufig teureres Produkt investieren, schauen Sie sich nach Angeboten und Rabattaktionen um. Vergleichen Sie Preise und entscheiden Sie sich für die beste Option.

Wie Sie sehen, lassen sich die Kosten mit wenigen Änderungen und unseren Tipps sehr gut reduzieren. Neben diesen Tipps empfehlen wir Ihnen einen bestimmten Geldbetrag als Rücklage an die Seite zu legen. So haben Sie einen finanziellen Puffer für Notfälle und unvorhergesehene Investitionen, wenn zum Beispiel Ihre Waschmaschine plötzlich den Geist aufgibt.

Bild: Anastasia Johlen
Anastasia Johlen (80 Artikel)

Anastasia Johlen hat Germanistische Sprachwissenschaften und Literaturwissenschaften in Paderborn studiert. Während ihres Studiums hat sie bereits in journalistischen Redaktionen als freie Mitarbeiterin gearbeitet. Moderationen, Nachrichten und Artikel: alles kein Problem. Texten war schon immer ihre Leidenschaft. Auf karrieretipps.de ist sie für den Bereich rund um Berufseinstieg, Büroalltag und Work-Life-Balance zuständig.

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