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Homeoffice im Ausland: Was müssen Sie beachten?

Homeoffice im Ausland: Was müssen Sie beachten?
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Anastasia Johlen am 18.01.2022 | 0 Kommentare
Inhalt:
  1. Gesetzlicher Anspruch auf Homeoffice?
  2. Rechtsgrundlage für die Arbeit im Homeoffice
    1. Schriftliche Vereinbarung für Homeoffice
    2. Zusatzvereinbarung im Arbeitsvertrag: Mobiles Arbeiten im Ausland regeln
  3. Mobiles Arbeiten im Ausland: Was müssen Sie beachten?
    1. Ist ein Arbeitnehmer zum Aufenthalt im Ausland berechtigt?
    2. Vorschriften für Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz auch im Homeoffice
  4. Mobiles Arbeiten im Ausland: Was ist mit den Sozialversicherungen?
    1. Für deutsche Arbeitnehmer gilt das deutsche Sozialversicherungsrecht
  5. Arbeiten im Ausland: Was ist die A1-Bescheinigung?
    1. Wann brauchen Sie die A1-Bescheinigung?
    2. Wo wird die A1-Bescheinigung beantragt?
    3. Arbeiten im Ausland ohne A1-Bescheinigung: Droht Ihnen ein Bußgeld?
  6. Steuerliche Auswirkung beim temporären Arbeiten im Ausland
  7. Homeoffice als Grund für Betriebsstätte im Ausland?
  8. Dauerhaftes Homeoffice im Ausland: Wie gehen Sie vor?
  9. Sonderregelung Coronakrise: Homeoffice im Ausland für Grenzgänger

Homeoffice wird immer beliebter und Arbeitgeber möchten ihren Angestellten „das Arbeiten von überall“ ermöglichen. Aber geht das wirklich, dürfen Angestellte von überall arbeiten? Laptop, Smartphone, Hängematte und Palmen: Statt im Büro in München einfach am Strand von Teneriffa arbeiten. Klingt doch wirklich fantastisch und überhaupt nicht kompliziert. Aber geht das wirklich so einfach? Darf ein Mitarbeiter auch im Ausland im Homeoffice arbeiten?

Beim Homeoffice im Ausland gibt es einige rechtliche Stolperfallen. Erfahren Sie in diesem Artikel alles über die rechtlichen Grundlagen für das Homeoffice im Ausland.

Gesetzlicher Anspruch auf Homeoffice?

Bisher gibt es keinen gesetzlichen Anspruch auf Homeoffice. Die Entscheidung liegt bis jetzt prinzipiell beim Arbeitgeber, ob ein Arbeitnehmer von Zuhause aus arbeiten darf. Natürlich dürfen Sie Ihren Arbeitgeber um diese Form des Arbeitens bitten und sich erkundigen, ob Homeoffice realisierbar ist. Auf diese Arbeitsform zu bestehen und diese zu verlangen, können Sie jedoch bisher nicht.

Rechtsgrundlage für die Arbeit im Homeoffice

Falls Sie sich mit Ihrem Arbeitgeber auf Homeoffice geeinigt haben, sollten Sie die konkreten Regelungen zur Arbeit im Homeoffice im Arbeitsvertrag möglichst genau festlegen. Sinnvoll sind Vereinbarungen zum zeitlichen Umfang, zur Erreichbarkeit und zur Übertragung der Dokumentationspflicht.

Schriftliche Vereinbarung für Homeoffice

  • Beginn und Ende der Homeoffice Zeit, abweichende Regelung während der Probezeit.
  • Arbeitszeiten
  • Arbeitsmittel
  • Pauschale, gegebenenfalls Kosten für die Unterhaltung des Homeoffice-Arbeitsplatzes
  • Verpflichtung zu Verschwiegenheit und Datenschutz
  • Länder von denen der Arbeitnehmer Home- bzw. Mobileoffice ausüben darf
  • Informationspflichten über den Aufenthalt des Arbeitnehmers
  • Pflicht des Arbeitnehmers zur Dokumentation der täglichen Arbeitszeit

Da je nach Aufenthaltsstaat des Arbeitnehmers unterschiedliche rechtliche Rahmenbedingungen auf den Arbeitgeber zukommen können, sollte dringend schriftlich festgehalten werden, in welchen Ländern der Arbeitnehmer mobil arbeiten darf.

Zusatzvereinbarung im Arbeitsvertrag: Mobiles Arbeiten im Ausland regeln

Genehmigt Ihr Arbeitgeber das mobile Arbeiten im Ausland, sollten Sie sich dieses schriftlich geben lassen und eine Zusatzvereinbarung festhalten. Diese Vereinbarung sollte folgende Punkte regeln:

  • Zusatzvereinbarung Homeoffice im Ausland
  • Zeitliche Befristung
  • Kostenerstattung
  • Erreichbarkeit
  • Steuerrechtliche und sozialversicherungsrechtliche Aspekte
  • Rückkehrpflicht

Theoretisch können Sie Ihre Arbeit auch im Ausland erbringen, insofern Ihr Arbeitgeber dem mobilen Arbeiten zustimmt. Entscheidend für mobiles Arbeiten im Ausland ist, dass sich beide Seiten einig sind und der Arbeitgeber über den Auslandsaufenthalt Bescheid weiß. Damit das Homeoffice im Ausland rechtlich einwandfrei ist, müssen Arbeitnehmer und Arbeitgeber zusammen arbeiten und genau planen.

Mobiles Arbeiten im Ausland: Was müssen Sie beachten?

Erlaubnis vom Arbeitgeber, Laptop und Koffer packen und ab in das nächste Flugzeug. Klingt nach einem Kinderspiel, aber so einfach ist es leider nicht. Beim mobilen Arbeiten im Ausland müssen Arbeitnehmer und Arbeitgeber einiges beachten und wissen.

Grundsätzlich bestimmt der Arbeitgeber den Arbeitsort und nicht der Arbeitnehmer. Sitzen Sie also nicht in den eigenen vier Wänden, sondern am Strand in Spanien, ist das schlichtweg ein Verstoß gegen den Arbeitsvertrag, insofern Ihr Arbeitgeber nicht zugestimmt hat.

Ist ein Arbeitnehmer zum Aufenthalt im Ausland berechtigt?

Bürger der Europäischen Union genießen in der EU zahlreiche Erleichterungen, deshalb ist ein Aufenthalt in einem anderen EU-Mitgliedsstaates ohne besondere Erlaubnis möglich.

In Ländern, die Mitglied des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) sind, also Liechtenstein, Island und Norwegen, ist ein Aufenthalt von bis zu drei Monaten ohne Erlaubnis möglich.

Möchten Sie Ihren Arbeitsort ins Ausland verlegen, sollten Sie als erstes ein Gespräch mit Ihren direkten Vorgesetzen führen. Der Trend geht zwar immer mehr in Richtung Remote Working und mobiles Arbeiten, dennoch dürfen Sie nicht ohne Zustimmung Ihres Arbeitgebers den Arbeitsort verlegen, schon gar nicht ins Ausland.

Vorschriften für Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz auch im Homeoffice

Ihr Arbeitgeber steht in der Pflicht für Ihre Arbeitssicherheit und Ihren Arbeitsschutz zu sorgen, das gilt auch im Homeoffice, weshalb Sie mit Ihrem Arbeitgeber den Ort eindeutig bestimmten und definieren müssen. Möchten Sie für eine gewisse Zeit im Ausland ins Homeoffice, muss auch dort für Ihre Sicherheit und Ihren Schutz während der Arbeitszeit gesorgt werden.

Beim Homeoffice im eigentlichen Sinne, arbeiteten Sie als Arbeitnehmer von einer Wohnung aus, die nicht nur vorübergehend als Lebensmittelpunkt eingerichtet ist. Anders sieht das in der Regel bei einem Aufenthalt im Ausland aus, dort sind Sie nur kurzfristig an einem Ort, etwa in einem Hotel oder einer Ferienwohnung, so arbeiteten Sie im Mobileoffice und nicht im Homeoffice.

Die Vorschriften des Arbeitsschutzgesetztes und der Arbeitsstättenverordnung gelten in beiden Fällen, gegebenenfalls gelten auch noch gesonderte Regelungen und Gesetze des Aufenthaltsstaates.

Mobiles Arbeiten im Ausland: Was ist mit den Sozialversicherungen?

Vielleicht denken Sie jetzt, es wäre logisch, wenn Sie in das ausländische Sozialversicherungssystem wechseln, doch das ist nicht der Fall. Auch wenn Sie als Arbeitnehmer regelmäßig im Ausland arbeiten, bleiben Sie im heimischen Sozialversicherungssystem, insofern folgende Bedingungen erfüllt werden:

  • Arbeitnehmer machen Homeoffice regelmäßig im Ausland und in Deutschland.
  • Der Wohnsitz des Arbeitnehmers liegt in Deutschland,
  • Ein wesentlicher Teil der Arbeit des Arbeitnehmers oder der Sitz des Arbeitgebers ist in Deutschland.

Für deutsche Arbeitnehmer gilt das deutsche Sozialversicherungsrecht

Im Sozialversicherungsrecht gilt generell das Territorialprinzip, das bedeutet, dass Sie sich als Arbeitnehmer an das entsprechende Sozialversicherungsrecht in dem Land, in dem Sie tatsächlich arbeiten, halten müssen. Das heißt, für Sie als deutscher Arbeitnehmer gilt das Sozialversicherungsrecht von Deutschland, auch wenn Sie sich in Spanien aufhalten.

Handelt es sich um ein Land innerhalb der EU, kann der Arbeitgeber einen Mitarbeiter bis zu zwei Jahre lang in ein anderes Land übersenden und dennoch bleibt das deutsche Sozialversicherungsrecht erhalten. Außerhalb der EU können andere Abkommen gelten, da sollten sich Arbeitgeber umfangreich informieren. Andernfalls kann es sein, dass der Arbeitnehmer in zwei Ländern sozialversicherungspflichtig ist und entsprechende Abgaben leisten muss.

Innerhalb von Europa müssen ausländische Mitarbeiter immer eine A1-Bescheinigung mit sich führen. Doch was genau ist das für ein Dokument und woher bekommen Sie dieses? Was gilt es zu beachten?

Arbeiten im Ausland: Was ist die A1-Bescheinigung?

Eine A1-Bescheinigung ist der Nachweis dafür, ob für Sie das Recht des Wohnstaates oder die Vorschriften eines ausländischen Staates maßgebend sind. Arbeitet ein deutscher Arbeitnehmer vorübergehend im europäischen Ausland, sind dort theoretisch Sozialversicherungsbeiträge fällig.

Da Sie als Arbeitnehmer jedoch bereits im Heimatland versichert sind, wäre eine finanzielle Doppelbelastung ziemlich unfair. Deshalb gibt es die A1-Bescheinigung, welche beweist, dass Sie als Arbeitnehmer die Beiträge bereits in einem anderen Staat zahlen.

Wann brauchen Sie die A1-Bescheinigung?

Möchten Sie als Arbeitnehmer im Ausland arbeiten, benötigen Sie eine A1-Bescheinigung, egal ob ein kurzfristiger Termin, ein spontanes Meeting oder als Grenzgänger eben im Ausland den Firmenwagen volltanken- rein rechtlich gesehen müssen Sie eine gültige A1-Bescheinigung immer mit sich führen, ansonsten kann dies bei einer Kontrolle als Verstoß geahndet werden.

Die A-1 Bescheinigung muss Ihr Arbeitgeber für jedes Land einzeln und jeden Auslandseinsatz neu beantragen. Ausnahmen gelten für Mitarbeiter, die regelmäßig, mindestens ein Tag im Monat oder fünf Tage pro Quartal, in zwei oder mehr EU-/EFTA-Ländern arbeiten. Für solche Mitarbeiter können Arbeitgeber eine Art dauerhafte Bescheinigung bei der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung Ausland beantragen.

Wo wird die A1-Bescheinigung beantragt?

Für die A1-Bescheinigung müssen Sie sich nicht durch Papierkram kämpfen, für die Beantragung ist der Arbeitgeber verantwortlich. Er ist dazu verpflichtet, die Bescheinigung elektronisch zu stellen, je früher dieser das tut, desto besser. Seit Juli 2019 wird das Antragsverfahren nur noch elektronisch akzeptiert.

Offiziell trägt das Antragsformular für die A1-Bescheinigung folgenden Titel „Entsendung einer abhängigen beschäftigten Person in einen anderen Mitgliedstaat“. Seit Januar 2022 sind auch Selbstständige dazu verpflichtet, die Ausstellung des Dokuments elektronisch zu beantragen.

Ausgestellt wird das Dokument bei der Krankenkasse des jeweiligen Arbeitnehmers, der ins Ausland soll, insofern dieser freiwillig, familien- oder pflichtversichert ist. Ist der Arbeitnehmer privat krankenversichert, ist die ABV (Arbeitsgemeinschaft berufsständischer Versorgungseinrichtungen) zuständig. Ist der Arbeitnehmer privatversichert aber nicht berufsständisch versorgt, kommt der Rentenversicherungsträger ins Spiel.

Arbeiten im Ausland ohne A1-Bescheinigung: Droht Ihnen ein Bußgeld?

Können Sie als Arbeitnehmer bei einer Kontrolle nicht die entsprechende A1-Bescheingiung vorweisen, kann es wirklich sehr ungemütlich werden. In einigen Ländern verstehen die Behörden da keinen Spaß und greifen hart durch.

  • In Österreich verhängen die Behörden Bußgelder zwischen 1.000 und 10.000 Euro, sowohl gegen Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer.
  • In Frankreich müssen Sie als Arbeitnehmer 3.269 Euro Strafe zahlen, wenn Sie ohne A1-Bescheinigung erwischt werden.
  • Andere Länder erheben, statt einer Geldstrafe, Sozialversicherungsbeiträge, und zwar für jeden Tag des beruflichen Auslandaufenthaltes.
  • Ebenfalls kann Ihnen der Zutritt zu einer Arbeitsstätte oder einem Messegelände verwehrt werden, wenn Sie keine A1-Bescheinigung vorweisen können.

Außerhalb der EU ist die Situation nicht einheitlich geregelt, ausschlaggebend ist die Vereinbarung zwischen Deutschland und dem Tätigkeitsland. Möchten Sie als Arbeitnehmer vorübergehend in Ihr Homeoffice bzw. Mobile Office in einem Land außerhalb der EU, benötigen Sie gegebenenfalls eine Aufenthalts- oder Arbeitsgenehmigung. Erkundigen Sie sich deshalb mit Ihrem Arbeitgeber genau über die Arbeits- und Einreiseregelung des Ziellandes.

Steuerliche Auswirkung beim temporären Arbeiten im Ausland

Aus steuerrechtlicher Sicht komm es darauf an, wie lange Sie als Arbeitnehmer im Ausland tätig sind. Generell gibt es keine einheitlichen EU-Regelungen zu den Steuern und es hängt von der Länge des Aufenthalts und dem Arbeitsort ab.

Sind Sie länger als ein halbes Jahr im Ausland tätig, können für Sie im Ausland Steuern anfallen. Deutschland hat mit vielen Staaten Abkommen geschlossen, wodurch für Sie nur in einem Land Steuern anfallen und es in der Regel zu keiner Doppelbelastung kommt.

Homeoffice als Grund für Betriebsstätte im Ausland?

Problematisch kann Ihr Aufenthalt als Arbeitnehmer im Ausland für Ihren Arbeitgeber werden, insofern Sie dort zum Beispiel Verträge abschließen oder Büroräume mieten. Unter Umständen kann es sich nach dem Recht des jeweiligen Staats um eine Betriebsstätte handeln. Das könnte für Ihren Arbeitgeber steuerliche Pflichten, Belastungen und Kosten mit sich bringen.

Aus diesem Grund willigen viele Arbeitgeber nicht in das Homeoffice im Ausland ein, immerhin kann es für das Unternehmen zu komplizierten und kostspieligen Vorgängen kommen. Bei Missachtung von Registrierung- und Deklarationspflichten können auch Strafen und Bußgelder folgen.

Deshalb sollten Sie auf keinen Fall ohne Wissen Ihres Arbeitgebers das Homeoffice an den Strand im Ausland verlegen.

Dauerhaftes Homeoffice im Ausland: Wie gehen Sie vor?

Möchten Sie als Mitarbeiter dauerhaft im Ausland bleiben? Dann wird die Angelegenheit etwas komplizierter.

Manchmal zieht es Mitarbeiter ins Ausland, sei es aufgrund der Liebe oder persönlichen Vorzügen. Möchte ein deutscher Arbeitnehmer dauerhaft im Ausland im Homeoffice arbeiten, wird es komplexer.

Das Arbeiten im Homeoffice hat unter diesen Umständen keinen vorübergehenden Charakter mehr und bringt deshalb rechtliche Änderungen mit sich. Sind Sie als Angestellter nur noch im Ausland tätig, liegen der gewöhnliche Arbeitsort und auch der Schwerpunkt des Arbeitsverhältnisses im Ausland. Am besten klären Sie diese Situation mit Ihrem Arbeitgeber und den zuständigen Behörden des Wunschlandes.

Der einfachste Weg für Sie als Arbeitnehmer wäre es, sich einen neuen Job im Ausland zu suchen, doch manchmal kann man sich beruflich nicht lösen. Ist auch der Arbeitgeber einverstanden, gibt es eine Lösung, die mit wenig Aufwand verbunden ist, allerdings wären Sie dann kein Angestellter mehr.

Sie könnten weiterhin als Freelancer im Ausland für Ihren ehemaligen Arbeitgeber arbeiten, jedoch hätte das Unternehmen dann keinerlei Weisungsrecht mehr. Sie müssten sich außerdem über Regelungen und notwendige Vorgaben, Anträge und Richtlinien kümmern, um nicht den Verdacht einer Schweinselbstständigkeit zu erwecken.

Sonderregelung Coronakrise: Homeoffice im Ausland für Grenzgänger

Insbesondere für sogenannte Grenzgänger kann die Frage nach Recht und Ordnung von Homeoffice im Ausland nicht ganz so einfach beantwortet werden. Durch die Coronakrise sollen Arbeitgeber das Arbeiten von Zuhause ermöglichen, insofern es prinzipiell umsetzbar ist.

Wer als Grenzgänger wegen der Coronavirus-Pandemie übergangsweise vom Heimatort aus im Homeoffice arbeitet, welches dann im Ausland liegt, muss sich zunächst keine Sorgen über zusätzlich anfallende Sozialversicherungsbeiträge oder eine A1-Bescheinigung machen. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie sich immer bei Ihrem Arbeitgeber erkundigen, da es Abweichungen geben kann.

Sind Sie in Deutschland beschäftigt und arbeiten aufgrund der Pandemie vorübergehend ganz oder teilweise im Homeoffice jenseits der Grenze, gilt weiterhin das bisherige Sozialversicherungsrecht. Als vorübergehende Tätigkeit gilt laut der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung-Ausland (DVKA) ein Zeitraum von bis zu 24 Monaten.

Prinzipiell können Sie das Homeoffice auch ins Ausland verlegen, dann wird es zum mobilen Office. Die Entscheidung liegt aber nicht bei Ihnen als Arbeitnehmer, sondern bei Ihrem Arbeitgeber, immerhin können für diesen im schlimmsten Fall Geldbußen folgen. Möchten Sie Strand, Meer und paradiesisches Wetter genießen, sollten Sie lieber Ihre Urlaubstage dafür nutzen. Immerhin haben Sie dann auch eine Auszeit und können die Vorzüge der Urlaubsregionen in vollen Zügen genießen.

Bild: Anastasia Johlen
Anastasia Johlen (80 Artikel)

Anastasia Johlen hat Germanistische Sprachwissenschaften und Literaturwissenschaften in Paderborn studiert. Während ihres Studiums hat sie bereits in journalistischen Redaktionen als freie Mitarbeiterin gearbeitet. Moderationen, Nachrichten und Artikel: alles kein Problem. Texten war schon immer ihre Leidenschaft. Auf karrieretipps.de ist sie für den Bereich rund um Berufseinstieg, Büroalltag und Work-Life-Balance zuständig.

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