- Ziele führen auf den richtigen Weg
- Neid macht unglücklich
- Stärken fördern
- Niemand ist perfekt
- Freunde bereichern das Leben
Zufriedene Arbeitnehmer sind willkommene Arbeitnehmer, denn sie schaffen eine gute Arbeitsatmosphäre, bringen mehr Leistung und Ideen ein, arbeiten konzentrierter und firmenorientierter und führen das Unternehmen so langfristig zu mehr Erfolg. Doch was macht einen glücklichen Mitarbeiter eigentlich aus? Woran liegt es, dass er mit seiner Arbeit zufrieden ist?
Ist es immer der böse und cholerische Chef oder die meckernden Arbeitskollegen, die zu einer schlechten Stimmung und negativen Einstellung führen? Oder liegen manche Ursachen beim Arbeitnehmer selbst? Wir zeigen, was zufriedene Arbeitnehmer anders machen als jene, die ständig unzufrieden sind.
Ziele führen auf den richtigen Weg
Bei Umfragen können unzufriedene Mitarbeiter oft ihre eigenen Ziele nicht benennen. Wenn sie dennoch Ziele haben, sind diese oft nicht klar definiert und unbeständig. Doch ohne ein klares Ziel, weiß man auch nicht in welche Richtung man gehen soll. Das erzeugt Unsicherheit und auf lange Sicht Frustration.
Glückliche Mitarbeiter wissen was sie möchten und was ihre Ziele sind. Die Richtung, in die sie gehen möchten, wird dadurch erkennbar und sie können Verantwortung für sich selbst übernehmen. Das motiviert. Ausserdem arbeiten Menschen, die ihren Job lieben, kontinuierlich auf etwas hin. Das kann ein Titel, eine höhere Position oder mehr Entscheidungsgewalt sein, aber auch neue Fähigkeiten. Stagnation ist damit nahezu ausgeschlossen, da sich immer etwas bewegt.
Neid macht unglücklich
Viele Menschen vergleichen sich nahezu täglich mit anderen. Der eine hat ein schöneres oder neueres Auto, der andere mehr Gehalt, ein größeres Haus oder mehr Freunde. Auch im Kollegenkreis neiden viele den Erfolg und Reichtum oder die Anerkennung der Anderen und fühlen sich benachteiligt. Doch je mehr Neid sich aufbaut, desto mehr Unzufriedenheit macht sich breit. Letztendlich dreht sich dann nur noch alles um das, was man nicht hat, also um Negatives, anstatt um positive Dinge.
Menschen, die sich nicht permanent mit anderen vergleichen, freuen sich mehr über das, was sie bereits haben. Sie können sich mehr auf die eigenen Ziele konzentrieren, anstatt auf die Ziele anderer und schenken Defiziten weniger Aufmerksamkeit. Daraus resultieren mehr Zufriedenheit und Glück.
Stärken fördern
Menschen, denen ihre Arbeit Spaß macht, gehen wie selbstverständlich Dingen und Aufgaben nach, in denen sie ihre Stärken haben. Das können zum Beispiel das Vorbereiten von Reden sein, die Erstellung von komplexen Exeltabellen, das Schreiben von Texten oder die Kommunikation mit Kunden. Das ist natürlich alles trotz Begabung weiter ausbaufähig und kann je nach Intensität zu einer wahren Profession werden, die sehr befriedigend sein kann.
Doch widmet man sich auch ein wenig seinen Schwachstellen und spürt wie man auch dort Stück für Stück ein bisschen weiterkommt, ist das eine gelungene Kombination, die insgesamt zu mehr Zufriedenheit führt.
Niemand ist perfekt
Niemand hat den perfekten Job, die perfekten Freunde oder die perfekte Freizeitbeschäftigung, auch wenn uns das die Bilder bei Facebook und Co oder diverse TV-Sendungen immer glauben lassen wollen. Doch in Wirklichkeit ist kein Mensch perfekt und alle nur menschlich. Wenn man hinter die Fassade blickt, stellt man fest, dass jeder mit seinen eigenen Schwierigkeiten zu kämpfen hat, auch im Job. Das kann ein mies gelaunter Kollege sein oder ein missglückter Auftrag. Doch was es auch ist, es geht jedem von uns zwischendurch einmal so.
Zufriedene Arbeitnehmer akzeptieren Missgeschicke, anstatt sich an ihnen wieder und wieder zu reiben. Sie sehen trotz eines Fehlers oder einer vorübergehenden schlechten Stimmung weiterhin das Positive. Sie wissen, dass der Tag nicht nur 24 glückliche Stunden bereitet und jagen nicht einer perfekten Illusion nach. Sie wollen nicht perfekt sein und akzeptieren das auch. Das nimmt eine Menge an Druck und führt letztendlich zu mehr Ausgeglichenheit und Zufriedenheit.
Freunde bereichern das Leben
Der Mensch ist ein soziales Wesen. Er braucht die Nähe und die Kommunikation mit anderen Menschen. Arbeitnehmer, die ihren Job mögen, den mögen auch oft die Kollegen. Denn eine positive Ausstrahlung wirkt sich auch positiv auf die Mitmenschen aus. Und wer Freunde hat, fühlt sich verstanden und glücklicher.
Wer sich mit seinen Arbeitskollegen versteht, den Menschen mit denen man sich tagtäglich umgibt, kann bei der Arbeit authentischer sein. Unter Freunden lassen sich Ziele und Misserfolge diskutieren, aber auch Meinungen und Interessen. Natürlich gibt es in der Kollegschaft auch immer den ein oder anderen, der einfach anders tickt als man selbst und den man vielleicht nicht mag. Solche Kollegen sollte man in den Pausen dann eher meiden und sich lieber mit denen umgeben, die auf der gleichen Wellenlänge gehen. Denn Negatives kostet Kraft und Freundschaft schenkt Kraft und Zufriedenheit.