karrieretipps.deKarriereBusiness-Tipps: So machen Sie sich bei Ihrem Chef beliebt

Business-Tipps: So machen Sie sich bei Ihrem Chef beliebt

Business-Tipps: So machen Sie sich bei Ihrem Chef beliebt
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Inhalt:
  1. Pünktlichkeit: Höflichkeit vor Unpünktlichkeit
  2. Fehler: Akzeptieren und Eingestehen
  3. Meetings & Sitzungen: Probleme ansprechen und Lösungen finden
  4. E-Mails checken: Nicht nur der Posteingang ist Ihr Arbeitsplatz
  5. Versprechen & Zuverlässigkeit: Das A & O der Arbeitsmoral
  6. Ordnung & Struktur: Die Kunst sich selbst zu organisieren

Gute Leistungen, schlechte Leistungen, der Umgang mit Kollegen und die Präsens im Unternehmensgeschehen: Faktoren, die bei Ihrer Beurteilung aus Sicht des Chefs einfließen können. Vermutlich handeln Sie im Job nicht mit der Absicht Ihrem Vorgesetzten oder Chef zu imponieren, sondern eher nach Erfolgsaussichten auf die bestmöglichen Ergebnisse. Aber einige Verhaltensweisen gelten als Schlüssel zum Berufserfolg und Ansehen bei Ihrem Chef.

Von Anastasia Klingsiek

Hier Erfahren Sie welches Verhalten, häufig mit wenig Aufwand, beim Chef gut ankommt. Für viele Arbeitnehmer gehört einiges vermutlich zur selbstverständlichen Arbeitsmoral, aber dennoch ist es nicht bei jedem Arbeitnehmer vorauszusetzen. Hier kommen 6 Tipps mit denen Sie bei Ihrem Chef punkten können.

Pünktlichkeit: Höflichkeit vor Unpünktlichkeit

Egal ob neuer Job oder schon seit Jahren in dem Betrieb tätig: Pünktlichkeit ist das A und O für die meisten Arbeitgeber. Und wenn Sie es mal nicht pünktlich schaffen können, weil Sie zum Beispiel im Stau stehen oder die Bahn ausgefallen ist, dann sollten Sie sich bei Ihrem Chef melden und das Problem erklären. Dadurch kann Ihr Chef die Verspätung nachvollziehen und bewertet diese nicht als schlechte Arbeitsmoral. Trotzdem sollten Sie es verhindern sich regelmäßig zu verspäten. Dann so wirken Sie eher unzuverlässig und verantwortungslos.

Einige Faktoren können Sie dennoch nicht beeinflussen, aber Sie können möglichen Zeitfressern entgegen wirken: Bemerken Sie etwa, dass zu einer bestimmten Zeit Ihr Arbeitsweg besonders stark befahren ist, müssen Sie mehr Zeit einkalkulieren und früher den Weg zur Arbeit antreten. Übrigens gilt die Pünktlichkeit nicht nur für den Arbeitsbeginn, sondern auch für alle weiteren Termine in Ihrem Job, das können Meetings, Präsentationen oder Kundentermine sein.

Fehler: Akzeptieren und Eingestehen

Jedem kann ein Fehler passieren, das ist vollkommen menschlich und normal. Wenn Sie während der Arbeit etwas falsch machen, ist das kein Grund im Erdboden zu versinken. Wichtig ist nur, dass Sie sich den Fehler eingestehen und dessen bewusst sind. Hauen Sie also keinen Kollegen in die Pfanne, nur weil Sie denken, besser dazu stehen. Das ist nicht gerade die feine englische Art.  

Sorgen Sie hingegen für Klarheit bei Ihrem Arbeitgeber, spricht das für Loyalität und Effizienz. Stellen Sie sich aber nicht selbst ein Bein, indem Sie sich nieder machen und als unfähig darstellen. Sie sollten versuchen zu verdeutlich, dass Sie den Fehler zu Ihrer Stärke nutzen und daraus für die Zukunft lernen möchten.

Meetings & Sitzungen: Probleme ansprechen und Lösungen finden

Anstatt in jeder Sitzung Probleme anzusprechen, aber selbst keine Lösungsideen parat zu haben, sollte Sie sich vorab alleine mit dem Thema und der Problematik beschäftigen. Erst einmal ist es sehr ansehnlich, wenn Sie überhaupt ein Problem im Betrieb bemerken, das spricht für eine aufmerksame Arbeitsweise. Noch besser ist es aber in jedem Fall, wenn Sie zunächst im Alleingang  oder sogar gemeinschaftlich mit Kollegen, eine Lösung finden. Die meisten Arbeitgeber mögen es gar nicht, wenn sie ins kalte Wasser geworfen werden. Vermutlich fühlt sich Ihr Chef überrumpelt, wenn Sie ihn vor vollendete Tatsachen stellen, besonders wenn Sie ihn ohne Lösung auflaufen lassen. Hinzu kommt, dass Sie ohne Lösungsansatz möglicherweise das Meeting unnötig verzögern, sodass es über die eigentliche Zeit hinaus schreitet. Im Vergleich dazu zeigt sich in einigen Unternehmen, dass ein Problem mit passender Lösung die Meetingzeit bis zu 75 Prozent verkürzen kann.

Ein Problem ohne Lösung im Meeting könnte für Spannungen zwischen Ihnen und Ihrem Chef sorgen: Er könnte sich ausgeschlossen fühlen und vermuten, dass Sie seine Autorität anzweifeln. Zusätzlich zerrt dieses Verhalten an Ihrer Persönlichkeit, denn Sie wirken hilfslos und nicht fähig, selbstständig und eigeninitiativ für den Betrieb zu handeln. Besser ist es, wenn Sie eine Lösung suchen oder Ideen sammeln. Das spricht für eine hohe Einsatzbereitschaft und großes Unternehmensinteresse. Ebenso könnte es hilfreich sein, wenn Sie das Problem vorab unter vier Augen bei Ihrem Chef ansprechen, so laufen Sie nicht Gefahr, in ein Fettnäpfchen zu treten.

E-Mails checken: Nicht nur der Posteingang ist Ihr Arbeitsplatz

Natürlich ist es mittlerweile essentiell per E-Mail zu kommunizieren, ob im Job oder Privat. Hierbei sollte aber unterschieden werden, wann Sie welches E-Mail-Konto oder welchen Posteingang nutzen, und vor allem, wie lange. Klicken Sie während der Arbeit nur in Ihrem privaten Konto, schieben Mails in den Papierkorb oder beantworten Mails von Freunden oder der Familie, dann spricht das für sich: Sie verbringen mehr Zeit mit privater Beschäftigung während der Arbeitszeit, als mit den betrieblichen Aufgaben. Bemerkt Ihr Chef dieses Verhalten, kann es für Sie nicht nur persönlich unangenehm werden, sondern sogar berufliche Konsequenzen haben. Denn private Dinge während der Arbeitszeit erledigen, gilt als Arbeitsbetrug und kann im schlimmsten Fall eine Kündigung mit sich tragen. Selbst wenn Ihr Chef die private Internetnutzung genehmigt hat, beinhaltet es nicht das Surfen und Klicken im privaten Interesse während der Arbeitszeit. Es schließt vermutlich die private Internetnutzung in Pausen oder nach der Arbeitszeit ein.

Und egal ob privates oder geschäftliches E-Mail-Konto, Sie können den ganzen Tag beschäftigt sein und dennoch unproduktiv bleiben. Wenn Sie den ganzen Tag in Mails klicken und kaum Produktivität nachweisen, ist im Prinzip relativ egal, ob es sich um Ihr privates oder geschäftliches E-Mail-Konto handelt. Denn die wichtigen Aufgaben bleiben generell auf der Strecke. Und wenn Sie mal ehrlich sind, die meisten Mails müssen nicht sofort beantworte oder gelöscht werden. Es ist fast unmöglich alle E-Mails sofort komplett abzuarbeiten, weshalb Sie Prioritäten setzen müssen. Deshalb sollten Sie die Mails nach Eingangsdatum, Auftragsdatum oder Wichtigkeit bearbeiten. Versuchen Sie ein geeignetes System zu finden, so bleibt Ihre berufliche Leistung nicht auf der Strecke und Sie erzielen mehr Ergebnisse. Ihr Chef wird Ihnen sicherlich danken, wenn Sie Ihre Arbeit logisch sortiert angehen.

Versprechen & Zuverlässigkeit: Das A & O der Arbeitsmoral

Wenn Sie stets die Leistung abliefern, die Sie versprochen haben, spricht das für Ihre Zuverlässigkeit und baut Vertrauen auf. So kann es gut sein, dass Ihr Chef Ihnen bald mehr zumutet und weitere Aufgabenbereich zuteilt. Aber noch besser kommt es vermutlich bei Ihrem Chef an,  wenn Sie weniger versprechen und trotzdem mehr leisten. Nach dem Motte: Taten statt Worte. Bevor Sie also die Versprechen nicht einhalten können, machen Sie erst keine. Umso positiver wirkt es dann, wenn Sie auch ohne Versprechen die Leistungen erbracht haben.

Ordnung & Struktur: Die Kunst sich selbst zu organisieren

Struktur & Ordnung verhilft eine schnelle Übersicht, sodass Aufgaben, Ergebnisse und Daten gut zu finden sind. Ein schneller Klick und Sie können das Gesuchte Ihrem Arbeitgeber oder Kollegen zu kommen lassen. Ordnung an Ihrem Arbeitsplatz fördert nicht nur die Zusammenarbeit, sondern es spricht ebenfalls für ein bewusstes Umgehen mit Ihren Aufgaben. Vermutlich punkten Sie mit Struktur und Planung eher bei Ihrem Chef, als mit ratlosem klicken im Computer oder suchen in Ordnern. Sie finden nicht nur alles schnell, sondern können Daten, Projekte oder Aufgaben in den Zusammenhang mit weiteren Materialien setzen. Bedenken Sie aber, dass Ordnung und Struktur  Sinn ergeben müssen und Ihre Arbeit erleichtern sollten, denn willkürliche Zuordnungen nützen genau so wenig, wie keine Ordnung und Struktur.

Bitte bedenken Sie, dass die Ansprüche und Verhaltensweisen je nach Berufsbranche anders ausfallen können, sich die Tipps im Allgemeinen aber auf viele Bereiche in abgewandelter Form übertragen lassen. Versuchen Sie diese Tipps und Verhaltensweisen in Ihrem Berufsalltag zu integrieren und zu beachten, dann können Sie vielleicht schon bald eine positive Veränderung auf Ihre Arbeitsweisen von Chef und Kollegen bemerken.


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