karrieretipps.de Karriere Blaues Bildschirmlicht: Tipps zum Schutz vor Blue Light

Blaues Bildschirmlicht: Tipps zum Schutz vor Blue Light

Blaues Bildschirmlicht: Tipps zum Schutz vor Blue Light
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Claudia J. am 15.10.2019 | 0 Kommentare
Inhalt:
  1. Blue Light: Was genau ist blaues Licht?
    1. Unsichtbare Gefahr: Was ist macht blaues Licht gefährlich?
    2. Hat blaues Licht auch seine guten Seiten?
    3. Veränderungen im Tagesrhythmus durch blaues Licht
  2. Wo kommt künstliches Blue Light vor?
    1. Computer, Smartphones und Tablets
    2. Blaues Licht in LED-Fernseher
    3. Blaues Licht in LED-Lampen
  3. Zurück zur Natur: Verzichten Sie abends auf Blue Light
  4. Tipps für einen gesünderen Umgang mit blauem Licht
    1. Tipp 1: Filtern Sie den Blaulicht-Anteil auf Ihrem Display
    2. Tipp 2: Displayschutz-Folie mit Blue-Light-Filter
    3. Tipp 3: Verwenden Sie eine Brille mit Blueblocker
    4. Tipp 4: Benutzen Sie eine Blue Light-Creme
    5. Tipp 5: LED-Lampen mit blauem Licht verbannen
    6. Tipp 6: Weniger Zeit am Bildschirm ist das beste Mittel gegen Blue Light
    7. Tipp 7: Gesunde Ernährung: Der Blue-Light-Schutz von Innen
    8. Tipp 8: Blue Light-Schäden vorbeugen mit bestimmten Lebensmitteln

Wenn Sie viel am Bildschirm arbeiten, kennen Sie bestimmt trockene Augen, Nackenschmerzen oder andere typische Büro-Zipperlein. Aber das sind jetzt nicht mehr Ihre einzigen Probleme! Haben Sie den Begriff „Blue Light“ schonmal gehört? Es handelt sich um blaues Bildschirmlicht und ist ein ernstes Gesundheitsrisiko, nicht nur im Büro. Mit diesen Tipps können Sie sich davor schützen. Ob zuhause, unterwegs oder am Arbeitsplatz. – Der Schutz vor blauem Licht ist heutzutage wirklich wichtig und kann gesundheitliche Risiken minimieren.

Blue Light: Was genau ist blaues Licht?

Blaues Licht ist ein sichtbares, kurzwelliges Licht aus dem elektromagnetischen Spektrum. Es wird auch als HEV-Licht (High Energy Visible) bezeichnet. Seine Auswirkungen auf den menschlichen Organismus sind in vielerlei Hinsicht schädlich. Es soll beispielsweise den natürlichen Biorhythmus durcheinanderbringen. Auch für die Augen und die Haut ist blaues Licht alles andere als gesund. Erfahren Sie, wie Sie sich besser vor blauem Licht abschirmen können.

Unsichtbare Gefahr: Was ist macht blaues Licht gefährlich?

Durch die Digitalisierung ist die tägliche Stundenzahl, die man mit blauem Licht verbringt, extrem gestiegen. HEV-Licht ist dauerhaft präsent, zum Beispiel bei Smartphones, Tablets und vielem mehr. Heutzutage sind wir künstlichem blauem Licht oft übermäßig ausgesetzt, ob wir wollen oder nicht. Der natürliche Tagesrhythmus ist mit dem Einfluss des Blue Lights aus dem Gleichgewicht geraten und der menschliche Körper reagiert darauf unter anderem mit hormonellen Schwankungen und mit Stoffwechselstörungen.

Hat blaues Licht auch seine guten Seiten?

Blaues Licht ist eigentlich ganz natürlich. Es kommt im Sonnenlicht vor, vor allem im Licht in der Morgensonne. Deshalb wirkt auf das menschliche Auge auch der Himmel blau. Der gesunde Aspekt des blauen Lichts ist, dass er dem Menschen hilft, wach zu bleiben, indem es das Schlafhormon Melatonin unterdrückt. Somit kann Blue Light als Wachmacher und Stimmungsaufheller wirken und obendrein den Appetit fördern. Es wird beispielsweise als Lichttherapie gegen Winterdepressionen eingesetzt.

Veränderungen im Tagesrhythmus durch blaues Licht

Der übermäßige Einfluss von Blue Light kann jedoch zu Schlafstörungen führen. Vor allem wenn es abends vor dem Schlafengehen auf Ihre Netzhaut trifft, ist das alles andere als natürlich. Das sollten Sie für sich überdenken und schauen, inwieweit Sie Blue Light in Ihrem Leben minimieren möchten. Menschen, die unter Schlafstörungen leiden, sollten etwa eine Stunde vorm Schlafengehen komplett auf HEV-Licht verzichten.

Wo kommt künstliches Blue Light vor?

Blue Light wirkt auf das menschliche Auge eher weiß als blau. Es existiert neben dem natürlichen Tageslicht bei digitalen Geräten und künstlichen Lichtquellen.

Computer, Smartphones und Tablets

Digitale Geräte sind unsere täglichen Begleiter. Bildschirme gehören fest zu unserem (Arbeits-) Alltag. Aber so praktisch und normal sie wirken, sind sie gleichzeitig durch ihr blaues HEV-Licht auf die Dauer gesundheitsschädlich.

Blaues Licht in LED-Fernseher

Nach einem langen Arbeitstag möchten Sie sich einfach aufs Sofa fallen lassen und die Glotze einschalten? Vorsicht! Auch in Ihrem Wohnzimmer sind Sie dem schädlichen HEV-Licht ausgesetzt! LED-Fernseher strahlen nämlich auch enorm viel blaues Bildschirmlicht aus.

Blaues Licht in LED-Lampen

Sie haben sicher in ihrem Haushalt auch schon komplett auf energiesparende LED-Lampen umgestellt, oder? Aber nicht nur drinnen, im Büro und zuhause, sondern auch draußen, bei Straßenlaternen und Schildern ist das LED-Licht dauernd präsent. LED-Lampen sind durch ihren hohen Anteil an blauem Licht echte Schlafräuber und ein großer gesundheitlicher Risikofaktor im Vergleich zu Glühbirnen aus der guten alten Zeit! Deren Licht bewegte sich nämlich im gelben und roten Spektralbereich. Dieser lässt den Melatonin-Spiegel ansteigen und hat dadurch eine Ruhe stiftende Wirkung.

Zurück zur Natur: Verzichten Sie abends auf Blue Light

Im Laufe des Tages verändert sich das Farbspektrum der Sonne. Der Anteil an blauen Licht wird gegen Abend geringer. Die Abendsonne hat viel mehr gelbes und rotes Licht, das dafür sorgt, müde zu werden und nach einem langen Arbeitstag endlich zur wohlverdienten Ruhe zu kommen. Nehmen Sie sich ein Beispiel am natürlichen Tages- und Abendlicht und minimieren Sie das unnatürliche Blue Light vor allem in den Abendstunden.

Wie wär´s mit einem Spieleabend mit der Familie, einem romantischen Candle-Light-Dinner zu zweit, oder mit dem Lesen einer interessanten (Print-) Lektüre? Es gibt etliche Möglichkeiten, seine Freizeit blaulichtfrei zu gestalten. Seien Sie kreativ! Leben Sie wieder weniger digital und mehr analog! Das ist gesund!

Tipps für einen gesünderen Umgang mit blauem Licht

Tipp 1: Filtern Sie den Blaulicht-Anteil auf Ihrem Display

Schauen Sie mal in den Einstellungen Ihrer Geräte nach, ob sie einen Blaulichtfilter haben. Falls Ihr Smartphone keinen eingebauten Blue Light-Filter hat, können Sie sich Blau-Filter-Apps downloaden. Diese simulieren einen Nachtmodus, der die Augen vor Blue Light schützt. Auch manche Fernseher, PC-Monitore und Tablets haben eingebaute Blue Light-Filter. Aktivieren Sie sie!

Tipp 2: Displayschutz-Folie mit Blue-Light-Filter

Kleben Sie eine spezielle Folie mit Blue-Light-Filter auf Ihre Geräte. Das kostet nicht viel Geld, ist aber sehr effektiv, denn die Schutzfolien absorbieren das blaue Licht und schützen Haut und Ihre Augen vor dem „High Energy Visible Light“. Auch für Ihrem PC-Monitor im Büro und Fernsehbildschirm zuhause gibt’s spezielle Folien zum selbst aufkleben.

Tipp 3: Verwenden Sie eine Brille mit Blueblocker

Falls Sie im Büro wirklich in Vollzeit nur am Computer arbeiten und auch in der Freizeit den Kontakt mit blauem Licht nicht vermeiden können, nutzen Sie eine Blue Light-Brille mit einem Spezialfilter. Auch wenn Sie im Moment keine Probleme mit Ihren Augen haben, können Sie eine Blaufilter-Brille in Betracht ziehen. Ihre Augen werden es Ihnen danken. Und keine Angst, diese Brillen sind keine seltsamen Sonderanfertigungen. Sie können sich bei jedem Optiker für einen kleinen Obolus eine stylishe Brille entweder mit getönten oder klaren Gläsern anfertigen lassen, auch wenn sie sonst keine Sehschwäche haben.

Tipp 4: Benutzen Sie eine Blue Light-Creme

Wenn Sie in die Sonne gehen, nutzen Sie bestimmt einen Lichtschutzfaktor? Klaro! Aber eine Creme, die gegen Blue Light schützt? Ja, das ergibt Sinn! Denn Blue Light kann zur Austrocknung der Haut und dem sogenannten Digital Aging führen. In den letzten Jahren sind viele Hautpflegeprodukte mit Filter gegen blaues Licht auf den Markt gekommen. Auch im Naturkosmetikbereich ist das Angebot reich an Cremes mit einem sogenannten „High Energy Visible Light“-Filter.

Bio zertifizierte Cremes mit Blue Light-Schutz sind besonders empfehlenswert, da ihre pflanzlichen Inhaltsstoffe auf ganz natürliche Weise das Blaulicht filtern. Warum? Das liegt mal wieder in der Natur der Dinge. Pflanzen wie der Schmetterlingsflieder können sich selbst gut vor blauen Lichtanteilen schützen. Sie verleihen Blue Light-Cremes Ihren Wirkstoff. Da ist es doch vielversprechend, beim nächsten Drogeriebesuch gezielt nach einer Blue Light-Creme Ausschau zu halten, oder?

Tipp 5: LED-Lampen mit blauem Licht verbannen

Nutzen Sie warme Lichtquellen. Achten Sie bei Kauf von Leuchtmitteln darauf, dass sie einen hohen Gelbanteil haben. Glühbirnen und Halogenlampen sind eine gute Wahl und es gibt sie auch in energiesparend. Sie sind viel gesundheitsschonender als LED- und Neonröhren mit blauem Licht und sehen außerdem viel gemütlicher aus. Sprechen Sie das Thema bei Ihren Kollegen und Ihrem Chef an. So können Sie dazu beitragen, den Arbeitsplatz für alle Beteiligten gesünder zu gestalten.

Tipp 6: Weniger Zeit am Bildschirm ist das beste Mittel gegen Blue Light

Bei der Arbeit wird das wohl nicht immer möglich sein, aber versuchen Sie in Ihrer Freizeit so wenig wie möglich Zeit am Bildschirm zu verbringen. Das beste Gegenmittel: Raus an die frische Luft! Waldbaden oder Joggen im Park, Fahrradfahren und vieles mehr bietet sich an. Lassen Sie Ihr Gerät zuhause oder ausgeschaltet. Sie werden sich wie neugeboren fühlen! In der Arbeit können Sie bewusst Pausen einlegen, in denen Sie die Augen zu machen oder zum Beispiel aus dem Fenster schauen und Ihren Blick in die Ferne schweifen lassen. Das hilft nicht nur gegen Blaulicht, sondern tut auch der Seele gut!

Tipp 7: Gesunde Ernährung: Der Blue-Light-Schutz von Innen

Neben Maßnahmen von Außen können Sie natürlich auch von Innen mit Ihrer Ernährung für Ihre Gesundheit sorgen. Vor allem mit Lebensmitteln, die bekannt dafür sind, zu einer gesunden Haut, gesunden Augen und einem intakten Stoffwechsel beizutragen. Durch Vitaminkicks zwischendurch können Sie also auch mithelfen, Ihren Körper vorbeugend vor dem negativen Einfluss blauen Lichts schützen.

Tipp 8: Blue Light-Schäden vorbeugen mit bestimmten Lebensmitteln

  • Stilles Mineralwasser (Es ist reich an Mineralien und versorgt Sie mit Feuchtigkeit)
  • Frisches Gemüse, zum Beispiel Karotten und Tomaten (Sie enthalten viel wertvolles Vitamin A sowie  Carotin, was gesund für Augen und Haut ist.)
  • Frisches Obst, zum Beispiel Äpfel und Bananen (Sie sind vitaminreich, basisch und fördern einen gesunden Stoffwechsel)
  • Kräutertees (Kräuter wie zum Beispiel Melisse wirken entspannend)
  • Kurkuma/ Gelbwurz (Wirkt ausgleichend und hat durch seinen Wirkstoff Curcumin gesundheitsfördernde Eigenschaften)

Nur mit ein paar Veränderungen können Sie zu mehr Lebensqualität am Arbeitsplatz beitragen und die schädliche Wirkung von blauem Licht vermindern. Dabei müssen Sie nicht gleich ihren ganzen (Büro-) Alltag auf den Kopf stellen oder auf Smartphone und Co verzichten. Es sind viele Kleinigkeiten, die zu einem gesunden, blaulichtreduzierten Leben verhelfen.

Bild: Claudia J.
Claudia J. (2 Artikel)

Claudia J. studierte Fotografie und Medien. Nach ihrem Master ist sie durch die Fotografie zum Journalismus gekommen und arbeitet seitdem als freie Mitarbeiterin in Kulturredaktionen. Auf karrieretipps.de ist sie als Online-Redakteurin mit dabei und verfasst Artikel zu aktuellen Lifestyle- und Zeitgeistthemen rund um die Karriere.

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