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11 Tipps für den Umgang mit Stress im Job

11 Tipps für den Umgang mit Stress im Job
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Jana F. am 09.01.2016 | 0 Kommentare
Inhalt:
  1. Ursachen für Stress im Job
    1. Ununterbrochene Erreichbarkeit
    2. Hohe Erwartungen
    3. Zeitdruck
  2. 11 Tipps: Das hilft gegen den Stress im Job
    1. Benennen Sie die Stressfaktoren
    2. Entwickeln Sie Lösungsstrategien
    3. Holen Sie sich Hilfe
    4. Erholen Sie sich regelmäßig
    5. Körperliche Bewegung baut Stresshormone ab
    6. Gesunde Ernährung
    7. Seien Sie auch mal nicht erreichbar
    8. Denken Sie positiv
    9. Seien Sie gut vorbereitet
    10. Verabschieden Sie sich vom Perfektionismus
    11. Lernen Sie, Nein zu sagen

Die Mehrheit aller Arbeitnehmer leidet unter Stress. Dieser ist sogar häufig für den krankheitsbedingten Ausfall von Mitarbeitern verantwortlich. Manche sorgen sich darum, ob der Chef mit den eigenen Leistungen zufrieden ist, andere Sorgen sich um den Erfolg eines Projektes. Dadurch entsteht eine Art Dauerbelastung. Doch das ständige Sorgen löst keine Probleme und führt nur zu noch mehr Stress im Job.

Die Gründe für Stress im Job sind ganz unterschiedlich. So verschieden wie die Menschen selbst sind, so unterschiedlich können ihre Ursachen für Stress sein. Doch das ständige Grübeln und Sorgen löst keine Probleme. Im Gegenteil: Durch die psychischen und körperlichen Belastungen, die mit Stress einhergehen, entstehen viele Krankheiten. Doch gelassen mit Stress umzugehen ist eine echte Herausforderung. Aus diesem Grund finden Sie im Folgenden 11 Tipps für einen besseren Umgang mit Stress am Arbeitsplatz.

Ursachen für Stress im Job

Ununterbrochene Erreichbarkeit

Die ständige Erreichbarkeit, sowie Internetzugang an jedem Ort, sind wesentliche Stressfaktoren bei vielen Arbeitnehmern. Wir beschäftigen uns am Arbeitsplatz mit E-Mails und arbeiten an einem Computer. Viele Menschen machen nach Feierabend genau das gleiche weiter. Eine Entlastung unseres Gehirns ist so nicht möglich. Die Möglichkeit, in wenigen Minuten oder sogar Sekunden eine E-Mail zu verfassen und abzuschicken, führt sicherlich dazu, dass die Anzahl an Anfragen und Aufträgen zugenommen hat. Der Empfänger dieser E-Mail-Flut sieht sich in einer Dauerbelastung, jeder dieser Anfragen nachzugehen. Selbst nach Feierabend.

Hohe Erwartungen

In der heutigen Leistungsgesellschaft stellt nicht nur der Chef hohe Erwartungen an uns. Bereits in der Schule oder Universität stellen viele Menschen sehr hohe Erwartungen an sich selbst. Im späteren Berufsleben steigt diese nur weiter an und führt zu Stress. Fragen Sie sich selbst: Müssen Sie immer der erste, beste, schnellste sein? Oder sind Sie mit Ihrer Position im Unternehmen eigentlich ganz zufrieden?

Zeitdruck

Arbeitnehmer, die in Vollzeit beschäftigt sind, stehen unter ständigem Zeitdruck. Immer längere Arbeitszeiten führen dazu, dass kaum noch Termine wie regelmäßige Arztbesuche oder die Mitgliedschaft in einem Sportverein mit der Arbeit zu vereinbaren sind. Ganz zu schweigen von der Zeit, die da für die eigene Familie und Freunde bleiben. Zeit für sich, um sich von dem ganzen Stress zu entspannen, bleibt den wenigsten.

11 Tipps: Das hilft gegen den Stress im Job

Benennen Sie die Stressfaktoren

Sprechen Sie Probleme offen an. Nur so kann eine Lösung gefunden werden. Und wenn nicht, so haben Sie Ihrem Ärger wenigstens einmal Luft gemacht. Nach einer Aussprache fühlt man sich besser, der Stresspegel wird runtergefahren. Durch offene und ehrliche Aussprachen vermeiden Sie zusätzlich eine angespannte Arbeitsatmosphäre.

Entwickeln Sie Lösungsstrategien

Verschwenden Sie nicht Ihre Zeit damit, unter Stress zu stehen. Überlegen Sie sich Strategien und Lösungen, wie Sie den Stress vermeiden können. Das kann zum Beispiel sein: Sich weniger private Verpflichtungen zuzumuten, oder einen Aufgabenbereich im Job abzugeben. Sprechen Sie in diesem Fall mit Ihrem Chef darüber, dass Sie entlastet werden möchten.

Holen Sie sich Hilfe

Wenn Sie mit einer neuen Aufgabe oder einem neu zugewiesenen Tätigkeitsbereich in Ihrem Job überfordert sind, dann sprechen Sie dies offen an. Bitten Sie einen Kollegen/In um Hilfe, oder wenden Sie sich an Ihren Abteilungsleiter. Wenn Sie mit Ihrer neuen Aufgabe nicht zurecht kommen, bringt es nichts, sich stundenlang damit aufzuhalten und einen Berg unerledigter Aufgaben anzuhäufen. Suchen Sie sich zeitnah Hilfe bei der Bewältigung dieser Aufgabe. Damit haben Sie sich gleichzeitig Hilfe bei der Stressbewältigung organisiert.

Erholen Sie sich regelmäßig

Probieren Sie es mit gezielter Entspannung. Fahren Sie gleich nach der Arbeit in die Sauna, buchen Sie sich eine Massage oder verbringen Sie ein Wochenende in einem Wellnesshotel und lassen Sie sich richtig verwöhnen.

Körperliche Bewegung baut Stresshormone ab

Bewegung baut nachweislich Stresshormone ab. Für wen der abendliche Besuch im überfüllten Fitnessstudio ebenfalls einen Stressfaktor darstellt, für den ist eine Jogging-Runde durch den Park empfehlenswert. Körperliche Aktivitäten, besonders an der frischen Luft, sorgen für Stressabbau und Erholung.

Gesunde Ernährung

Eine gesunde Ernährung steigert das Wohlbefinden. Wer sich ausgewogen und vitaminreich ernährt lebt nicht nur gesünder, sondern tut seinem gestressten Körper noch etwas Gutes. Nervennahrung wie Schokolade ist ebenfalls ok, da die darin enthaltenen Antioxidantien Stresshormone abbauen.

Seien Sie auch mal nicht erreichbar

Schalten Sie das Handy aus. Wer ununterbrochen erreichbar ist, tut sich keinen gefallen. Beantworten Sie nach Feierabend keine E-Mails mehr und nehmen Sie keine Telefonate mehr entgegen. Wer seine Arbeit mit nach Hause nimmt, gibt seinem Körper gar nicht mehr die Möglichkeit zu entspannen. Die Grenzen zwischen Arbeitszeit und Freizeit verschwimmen.

Denken Sie positiv

Führen Sie sich die Dinge vor Augen, die positiv sind. Zum Beispiel Lob vom Chef für das eigene Engagement. Vergessen Sie dabei auch nicht die Dinge, für die Sie im Privatleben dankbar sind, wie die Unterstützung der Familie und gute Freunde. Im Job stressen Sie die vielen Meeting? Sehen Sie es positiv. Sie können mit einem unbekannten Kollegen ins Gespräch kommen. Stress entsteht manchmal nur im Kopf und ist eine Frage der Einstellung. Arbeiten Sie daher an einer positiveren Denkweise.

Seien Sie gut vorbereitet

Machen Sie Ihre Hausaufgaben. Wer gut vorbereitet ist, empfindet weniger Stress. Das trifft auf ein Vorstellungsgespräch zu, genauso wie auf einen Vortrag oder eine Präsentation während eines Meetings. Investieren Sie etwas mehr Zeit in die Vorbereitung, so fühlen Sie sich gewappnet und freuen sich auf Ihren Vortrag, anstatt dass der bloße Gedanke daran Stress bei Ihnen auslöst.

Verabschieden Sie sich vom Perfektionismus

Hören Sie auf, immer perfektionistisch sein zu wollen. Ihre Präsentation steht? Doch Sie arbeiten immer weiter daran, wollen jede einzelne Folie optimieren und so ein perfektes Ergebnis abliefern? Auf diese Art und Weise bleiben andere Aufgaben auf der Strecke und Sie machen sich nur unnötig viel Stress. Setzten Sie sich nicht selber unter Stress, indem Sie alles perfekt machen wollen.

Lernen Sie, Nein zu sagen

Sagen Sie auch mal Nein. Kurz vor Feierabend bittet Sie noch ein netter Kollege um Ihre Hilfe, und auch der Chef wollte Sie nochmal kurz sprechen, vermutlich, weil auch er noch eine Aufgabe für Sie hat. Sagen Sie zu allem und zu jedem immer nur „Ja“, können Sie sich vor Arbeit irgendwann gar nicht mehr retten. Haben Sie selbst viel zu tun, dann müssen Sie nicht alles annehmen, was Ihnen auf den Tisch gelegt wird. Um Stress zu vermeiden, lernen Sie, Nein zu sagen.

Bild: Jana F.
Jana F. (128 Artikel)

Jana Fast ist studierte Sprachwissenschaftlerin und arbeitet derzeit als Online-Redakteurin bei der Ideenkraftwerk GmbH. Erfahrungen sammelte sie im Online-Recruitment einer Jobbörse, aber auch in einer Marketing-Agentur. Mit Fortbildungen in New York und einem Studium der Literatur in Spanien eignete sie sich interkulturelle Kompetenz und ein tieferes Sprachverständnis an.

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